
Sammelprofil
Die Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts ist eine Präsenzbibliothek mit derzeit rund 75.000 Bänden und 315 laufend bezogenen Periodica. Ihre primäre Aufgabe besteht in der Literaturversorgung der am Institut betriebenen Forschung. Gegenüber den großen Warschauer historischen Fachbibliotheken erfüllt die Bibliothek eine komplementäre Funktion. Daher liegt der Schwerpunkt Ihrer Erwerbungen auf der westsprachigen Fachliteratur und bei Arbeiten zu Themen der am Institut angesiedelten Forschungsbereiche. Unter diesen Prämissen sammelt die Bibliothek Quellen und Fachliteratur, die es den wissenschaftlichen Mitarbeitern des Instituts, den Gastwissenschaftlern und Stipendiaten sowie polnischen Historikern erlauben, die Geschichte Polens, der deutschsprachigen Territorien und Länder sowie der deutsch-polnischen Beziehungen in ihrem ostmittel- und gesamteuropäischen Kontext mit innovativen Fragestellungen zu erforschen. Chronologisch erstreckt sich das Sammelgebiet vom Frühmittelalter bis zur Gegenwart. Geographisch umfasst es die deutschsprachigen Territorien und Länder sowie Polen in den historischen Grenzen der jeweiligen Epochen unter Einbeziehung der Geschichte der ehemals zum polnisch-litauischen Staatsverband gehörenden Völker und der ehemaligen deutschen Ostgebiete.
Die Bibliothekssystematik finden Sie hier.
Der Anspruch, an den internationalen Debatten einer kulturwissenschaftlich-interdisziplinär offenen modernen Geschichtswissenschaft aktiv teilzunehmen, erfordert es zudem, auch methodisch und theoretisch anregende bzw. komparatistisch-transnational angelegte Publikationen zur europäischen Geschichte anzuschaffen.
Einen zunehmend wichtiger werdenden Teil des Sammelauftrags der Bibliothek bildet die Versorgung der Leserschaft mit digitalen Fachpublikationen und die Bereitstellung von elektronischen Datenbanken.
Die Bibliothek nimmt gern auch externe Anschaffungsvorschläge entgegen.
