
Historische Forschung in Deutschland
Die 1963 gegründete ANKA fördert das kommunale Archivwesen in Niedersachsen und insbesondere die Zusammenarbeit der niedersächsischen Kommunalarchivare untereinander, mit den übrigen Zweigen des nichtstaatlichen Archivwesens und der staatlichen Archivverwaltung. Sie vertritt die Interessen der niedersächsischen Kommunalarchivare im Verein deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) sowie in der Bundeskonferenz Kommunalarchive beim Deutschen Städtetag (BKK).
Anliegen des 1995 gegründeten Arbeitskreises sind Kooperation, Vorstellung neuester Forschungsergebnisse sowie Nachwuchsförderung im Themenbereich des gemeinsamen Kulturerbes von Deutschen und Polen, d.h. der Kunstgeschichte der historischen deutschen Ostprovinzen, dem heutigen Nord- und Westpolen. Der Arbeitskreis bildet damit ein Forum, in dem Vertreter wichtiger kunsthistorischer Institutionen aus Forschung und Lehre, Museum und Denkmalpflege beider Länder regelmäßig zusammenkommen. Die Konferenzen des Arbeitskreises haben traditionell einen thematischen Schwerpunkt und bieten Raum für die Vorstellung von Projekten und für Fragen des aktuellen wissenschaftlichen Diskurses.
Der BIB ist der Personalverband aller Beschäftigten in Bibliotheken und Informationseinrichtungen. Zu seinen 300 Mitgliedern gehören Bibliothekare, Medienarchivare, Fachangestellte, , Kulturmanager, Informationsvermittler und Dokumentare. Der BIB beteiligt sich an Prozessen der politischen Entscheidung im Bereich des Bibliothekswesens und ist in nationalen und internationalen Gremien vertreten, die sich u.a. mit Berufsausbildung und Studienabschlüssen, Normen und Standards, der Weiterentwicklung des Urheberrechts oder der Informationsfreiheit befassen.
Der 1998 gegründete BfK ist ein Zusammenschluss von Freiberuflern aus den verschiedensten Disziplinen: Geschichte, Vor- und Frühgeschichte, Geographie, Kunstgeschichte, Volkskunde, Archäologie, Ethnologie. Alle Mitglieder verfügen über eine qualifizierte akademische Ausbildung, arbeiten professionell und realisieren auf der Basis erprobter Arbeitsmethoden und langjähriger Erfahrung verschiedenste Projekte. Der BfK nimmt die beruflichen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder wahr und wirbt in der Öffentlichkeit um mehr Akzeptanz der Freiberufler in den Bereichen Kulturwissenschaft und Kulturvermittlung. Im Mittelpunkt der Verbandsarbeit steht daher die Lobbyarbeit in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.
Als Dachverband vertritt, bündelt und koordiniert der BVMP die Kompetenz von bundesweit ca. 700 Museumspädagoginnen und Museumspädagogen aus verschiedener Museumstypen und –gattungen. Der BVMP vertritt die Belange der Museumspädagogik und Museumskommunikation in bundesweiten Gremien der Politik, Kultur und Bildung und entwickelt das Berufsbild der Museumspädagogen weiter. Er unterstützt und koordiniert die Arbeit der regionalen Arbeitskreise und Vereine, tritt für Fortbestand und Weiterentwicklung von Museumspädagogik und Museumskommunikation im Museumswesen ein, initiiert Fortbildungen und Forschungen, fördert den fachlichen Austausch durch jährliche Fachtagungen, die Herausgabe einer Fachzeitschrift und gemeinsame Projekte mit anderen Bildungseinrichtungen, Institutionen und Verbänden.
Die DGPuK ist eine Non-Profit-Organisation, in der Wissenschaftler, Studierende und Praktiker aus der Kommunikations- und Medienwissenschaft organisiert sind. Die Kommunikations- und Medienwissenschaft versteht sich als theoretisch und empirisch arbeitende Sozialwissenschaft mit interdisziplinären Bezügen. Sie leistet Grundlagenforschung zur Aufklärung der Gesellschaft, trägt zur Lösung von Problemen der Kommunikationspraxis durch angewandte Forschung bei und erbringt Ausbildungsleistungen für eine seit Jahren dynamisch wachsende Medien- und Kommunikationsbranche. Geschichte, Gegenwart und Zukunft der gesellschaftlichen Medien- und Kommunikationsverhältnisse stehen im Mittelpunkt von Forschung und Lehre.
Die 1972 eingerichtete Gemeinsame Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission sieht es als ihre Aufgabe an, mittels einer regelmäßigen wissenschaftlich-didaktischen Analyse deutscher und polnischer Lehrwerke auf eine sachgemäße Repräsentation des Nachbarn im Unterricht hinzuwirken. Auf insgesamt 30 Schulbuchkonferenzen wurden sensible Themen der deutsch-polnischen Beziehungsgeschichte aufgearbeitet. Seit 1990 wendet sich die Kommission neuen Themen zu. Geschichte und Geographie werden daher auf ihre möglichen Beiträge zur Bewältigung der gemeinsamen Zukunftsaufgaben hin befragt. Zu diesem Zweck regt die Kommission fachwissenschaftliche Analysen der betreffenden Themen an, bewertet deren Darstellung in Schulbüchern und lotet ihr didaktisches Potential aus. Auf Lehrerfortbildungsseminaren werden die Ergebnisse der deutsch-polnischen Schulbucharbeit bekannt gemacht.
Zweck des 1908 gegründeten DfVK ist die wissenschaftliche Erforschung kunsthistorischer Denkmäler, deren Erforschung wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Bedeutung im Interesse der Allgemeinheit liegt. Besondere Bedeutung kommt dabei traditionell der Erarbeitung der "Denkmäler deutscher Kunst" als umfassender Quellenpublikation zur deutschen Kunstgeschichte zu. Der Verein sichert die wissenschaftliche Betreuung von Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Kunstwissenschaft und gibt eigene Reihen sowie eine Fachzeitschrift heraus.
Der 1983 gegründete Mediävistenverband ist die größte mediävistische Vereinigung der deutschsprachigen Länder und verfolgt das Ziel, alle mediävistischen Fächer miteinander ins Gespräch zu bringen und über gemeinsame, interdisziplinär angelegte Arbeit zu einem besseren Verständnis der mittelalterlichen Gesellschaften und ihrer Kulturen beizutragen. Unter Berücksichtigung wissenschaftstheoretischer Grundlagen und fachspezifischer Methoden will der Verband den interdisziplinären Austausch fördern und einen institutionellen Rahmen dafür bieten. Der Verband fördert die Interessen des wissenschaftlichen Nachwuchses versteht sich als Sprachrohr aller wissenschaftlichen und hochschulpolitischen Belange der Mediävistik, innerhalb und außerhalb der Universität.
Der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands ist der deutsche Fachverband für die ca. 80.000 Geschichtslehrer/innen aller Schularten und Schulstufen. Die 16 Landesverbände agieren auf Grund des föderalen deutschen Bildungssystems weitgehend selbstständig, der Bundesverband übernimmt eine koordinierende, initiierende und impulsgebende Funktion zu. Zu den Aktivitäten des Verbandes gehören neben des klassischen Aufgaben der Interessens- und Fachvertretung die Herausgabe einer Fachzeitschrift, die Mitveranstaltung des Deutschen Historikertages, die Pflege von internationalen Kontakten und die Organisation von Fortbildungen. Außerdem ist der Verband bestrebt, aktuelle Fragenbereiche der historisch-politischen Bildung gestaltend aufzugreifen und damit auch inhaltlich an einer Modernisierung des Faches mitzuwirken. Einzelne Arbeitskreise befassen sich mit Bildungsstandards, Deutsch-jüdischer Geschichte und ihrer Vermittlung im Unterricht sowie der medialen Vermittlung historischer Themen.
Die zentralen Aufgaben des VDH sind die organisatorische Förderung der Geschichtswissenschaft die Vertretung der deutschen Historiker vor der Öffentlichkeit, insbesondere der internationalen Geschichtswissenschaft. In diesem Kontext veranstaltet der Verband in zweijährigem Turnus die Historikertage. Der Verband bemüht sich darum, auch jüngeren Kollegen und Kolleginnen die Möglichkeit zu geben, sich mit ihren Forschungen einem breiteren Fachpublikum bekanntzumachen. Zur Förderung des wissenschaftlichen Austausches werden innerhalb des Verbandes Facharbeitsgruppen und Arbeitskreise zu einzelnen Epochen oder epochenübergreifenden Themen gebildet.
Der 1974 gegründete Verband der Judaisten in Deutschland ist ein Berufs- und Fachverband. Aufgabe des Verbandes ist die Förderung und Vertretung der wissenschaftlichen Interessen der in der Bundesrepublik Deutschland tätigen Judaisten. Der Verband bietet ein Forum für fachliche Kontakte, Fachdiskussionen und Informationsaustausch; er bezieht Stellung in hochschulpolitschen Fragen und versucht den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.
Der VOH vertritt die Interessen der wissenschaftlichen Forschung und der universitären Lehre zum östlichen Europa im deutschsprachigen Raum. Sein Ziel ist, in diesem Bereich die institutionellen Rahmenbedingungen zu sichern und zu verbessern. Der VOH repräsentiert das Fach Osteuropäische Geschichte in Politik und Gesellschaft. Durch seine Arbeit sieht er sich als Mitwirkender an der gesamteuropäischen Integration über den einstigen Graben der Ost-West-Gegenüberstellung hinweg.
Das Hauptanliegen des VDR ist der Schutz und die sachgerechte Bewahrung des Kunst- und Kulturgutes unter Respektierung seiner materiellen, kunsthistorischen und ästhetischen Bedeutung. Restauratoren tragen eine besondere Verantwortung für das Kulturgut gegenüber der Gesellschaft und der Nachwelt. Deshalb setzt sich der Verband dafür ein, dass sie über eine qualifizierte Ausbildung und hohe ethische Grundsätze verfügen, in ständigem fachlichen Austausch miteinander stehen und sich weiterbilden. Ein wichtiges Arbeitsfeld des VDR ist die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Kulturgutschutzes. Konkrete Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit leistet der VDR durch Publikationen, Konferenzen, Beratungen sowie durch die Restauratorentage.
Der 1946 gegründete VdA nimmt als Berufs- und Fachverband die Interessen des deutschen Archivwesens wahr und setzt sich dafür ein, dass seine Mitglieder ihre wichtigen Dienstleistungen für die Gesellschaft und die Forschung erbringen können. Der größte Archivfachverband Europas gliedert sich nach den verschiedenen Archivsparten in acht Fachgruppen. Regional ist er in Landesverbänden organisiert. Zu aktuellen Themen werden Ausschüsse im Vorstand und Arbeitskreise eingerichtet. Zur Förderung des fachlichen Austauschs und der Weiterbildung im Archivwesen ist veranstaltet der VdA jährlich den Deutschen Archivtag, eine Fachmesse und gibt Veröffentlichungen und die Zeitschrift für Archivwesen heraus. Er initiiert und unterstützt den Tag der Archive, an dem sich die deutschen Archive mit einem vielfältigen Programm der Öffentlichkeit präsentieren.
Der 1948 gegründete Berufsverband vertritt die Interessen der in Deutschland bzw. in deutschen Institutionen tätigen Kunsthistoriker. Neben den klassischen Berufsfeldern Museum, Denkmalpflege, Hochschulen und Forschungseinrichtungen widmet sich der Verband verstärkt der Situation der freiberuflichen Kunsthistoriker und der Berufsanfänger. Als Mitglied im Kunstrat nimmt der Verband Deutscher Kunsthistoriker über den gemeinsamen Dachverband des Deutschen Kulturrats die spezifischen Interessen der Kunsthistoriker gegenüber den politischen und gesetzgeberischen Institutionen wahr. Der Verband organisiert den alle zwei Jahre stattfindenden Deutschen Kunsthistorikertag, die zentrale, national und international orientierte Fachtagung der Kunsthistoriker in Deutschland.
Der 1900 gegründete VDB ist die älteste bibliothekarische Vereinigung Deutschlands. Zweck des Vereins ist es, die Berufsinteressen der Bibliothekare wahrzunehmen, sich für die Erweiterung ihrer Fachkenntnisse einzusetzen und das wissenschaftliche Bibliothekswesen zu fördern. Der VDB hält Fortbildungsveranstaltungen und Tagungen ab, gibt Publikationen heraus, informiert Mitglieder und Öffentlichkeit und arbeitet mit anderen Organisationen des Bibliotheks- und Informationswesens zusammen.
Die 1957 gegründete VdW ist der Fachverband für das Archivwesen der Wirtschaft in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland und umfasst gegenwärtig mehr als 400 Unternehmen, Institutionen und persönliche Mitglieder. Die VdW förder das Archivwesen der Wirtschaft, unterstützt Studien zur Unternehmensgeschichte und führt Arbeitstagungen zu aktuellen fachspezifischen Themen sowie Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung durch. Die VdW berät Unternehmen bei der Einrichtung von Archiven, gibt eine Fachzeitschrift heraus und arbeitet mit wissenschaftlichen Einrichtungen, Berufsverbänden und anderen Archivsparten im In- und Ausland zusammen.
Die 1963 gegründete ANKA fördert das kommunale Archivwesen in Niedersachsen und insbesondere die Zusammenarbeit der niedersächsischen Kommunalarchivare untereinander, mit den übrigen Zweigen des nichtstaatlichen Archivwesens und der staatlichen Archivverwaltung. Sie vertritt die Interessen der niedersächsischen Kommunalarchivare im Verein deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) sowie in der Bundeskonferenz Kommunalarchive beim Deutschen Städtetag (BKK).
Anliegen des 1995 gegründeten Arbeitskreises sind Kooperation, Vorstellung neuester Forschungsergebnisse sowie Nachwuchsförderung im Themenbereich des gemeinsamen Kulturerbes von Deutschen und Polen, d.h. der Kunstgeschichte der historischen deutschen Ostprovinzen, dem heutigen Nord- und Westpolen. Der Arbeitskreis bildet damit ein Forum, in dem Vertreter wichtiger kunsthistorischer Institutionen aus Forschung und Lehre, Museum und Denkmalpflege beider Länder regelmäßig zusammenkommen. Die Konferenzen des Arbeitskreises haben traditionell einen thematischen Schwerpunkt und bieten Raum für die Vorstellung von Projekten und für Fragen des aktuellen wissenschaftlichen Diskurses.
Der BIB ist der Personalverband aller Beschäftigten in Bibliotheken und Informationseinrichtungen. Zu seinen 300 Mitgliedern gehören Bibliothekare, Medienarchivare, Fachangestellte, , Kulturmanager, Informationsvermittler und Dokumentare. Der BIB beteiligt sich an Prozessen der politischen Entscheidung im Bereich des Bibliothekswesens und ist in nationalen und internationalen Gremien vertreten, die sich u.a. mit Berufsausbildung und Studienabschlüssen, Normen und Standards, der Weiterentwicklung des Urheberrechts oder der Informationsfreiheit befassen.
Der 1998 gegründete BfK ist ein Zusammenschluss von Freiberuflern aus den verschiedensten Disziplinen: Geschichte, Vor- und Frühgeschichte, Geographie, Kunstgeschichte, Volkskunde, Archäologie, Ethnologie. Alle Mitglieder verfügen über eine qualifizierte akademische Ausbildung, arbeiten professionell und realisieren auf der Basis erprobter Arbeitsmethoden und langjähriger Erfahrung verschiedenste Projekte. Der BfK nimmt die beruflichen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder wahr und wirbt in der Öffentlichkeit um mehr Akzeptanz der Freiberufler in den Bereichen Kulturwissenschaft und Kulturvermittlung. Im Mittelpunkt der Verbandsarbeit steht daher die Lobbyarbeit in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.
Als Dachverband vertritt, bündelt und koordiniert der BVMP die Kompetenz von bundesweit ca. 700 Museumspädagoginnen und Museumspädagogen aus verschiedener Museumstypen und –gattungen. Der BVMP vertritt die Belange der Museumspädagogik und Museumskommunikation in bundesweiten Gremien der Politik, Kultur und Bildung und entwickelt das Berufsbild der Museumspädagogen weiter. Er unterstützt und koordiniert die Arbeit der regionalen Arbeitskreise und Vereine, tritt für Fortbestand und Weiterentwicklung von Museumspädagogik und Museumskommunikation im Museumswesen ein, initiiert Fortbildungen und Forschungen, fördert den fachlichen Austausch durch jährliche Fachtagungen, die Herausgabe einer Fachzeitschrift und gemeinsame Projekte mit anderen Bildungseinrichtungen, Institutionen und Verbänden.
Die DGPuK ist eine Non-Profit-Organisation, in der Wissenschaftler, Studierende und Praktiker aus der Kommunikations- und Medienwissenschaft organisiert sind. Die Kommunikations- und Medienwissenschaft versteht sich als theoretisch und empirisch arbeitende Sozialwissenschaft mit interdisziplinären Bezügen. Sie leistet Grundlagenforschung zur Aufklärung der Gesellschaft, trägt zur Lösung von Problemen der Kommunikationspraxis durch angewandte Forschung bei und erbringt Ausbildungsleistungen für eine seit Jahren dynamisch wachsende Medien- und Kommunikationsbranche. Geschichte, Gegenwart und Zukunft der gesellschaftlichen Medien- und Kommunikationsverhältnisse stehen im Mittelpunkt von Forschung und Lehre.
Die 1972 eingerichtete Gemeinsame Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission sieht es als ihre Aufgabe an, mittels einer regelmäßigen wissenschaftlich-didaktischen Analyse deutscher und polnischer Lehrwerke auf eine sachgemäße Repräsentation des Nachbarn im Unterricht hinzuwirken. Auf insgesamt 30 Schulbuchkonferenzen wurden sensible Themen der deutsch-polnischen Beziehungsgeschichte aufgearbeitet. Seit 1990 wendet sich die Kommission neuen Themen zu. Geschichte und Geographie werden daher auf ihre möglichen Beiträge zur Bewältigung der gemeinsamen Zukunftsaufgaben hin befragt. Zu diesem Zweck regt die Kommission fachwissenschaftliche Analysen der betreffenden Themen an, bewertet deren Darstellung in Schulbüchern und lotet ihr didaktisches Potential aus. Auf Lehrerfortbildungsseminaren werden die Ergebnisse der deutsch-polnischen Schulbucharbeit bekannt gemacht.
Zweck des 1908 gegründeten DfVK ist die wissenschaftliche Erforschung kunsthistorischer Denkmäler, deren Erforschung wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Bedeutung im Interesse der Allgemeinheit liegt. Besondere Bedeutung kommt dabei traditionell der Erarbeitung der "Denkmäler deutscher Kunst" als umfassender Quellenpublikation zur deutschen Kunstgeschichte zu. Der Verein sichert die wissenschaftliche Betreuung von Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Kunstwissenschaft und gibt eigene Reihen sowie eine Fachzeitschrift heraus.
Der 1983 gegründete Mediävistenverband ist die größte mediävistische Vereinigung der deutschsprachigen Länder und verfolgt das Ziel, alle mediävistischen Fächer miteinander ins Gespräch zu bringen und über gemeinsame, interdisziplinär angelegte Arbeit zu einem besseren Verständnis der mittelalterlichen Gesellschaften und ihrer Kulturen beizutragen. Unter Berücksichtigung wissenschaftstheoretischer Grundlagen und fachspezifischer Methoden will der Verband den interdisziplinären Austausch fördern und einen institutionellen Rahmen dafür bieten. Der Verband fördert die Interessen des wissenschaftlichen Nachwuchses versteht sich als Sprachrohr aller wissenschaftlichen und hochschulpolitischen Belange der Mediävistik, innerhalb und außerhalb der Universität.
Der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands ist der deutsche Fachverband für die ca. 80.000 Geschichtslehrer/innen aller Schularten und Schulstufen. Die 16 Landesverbände agieren auf Grund des föderalen deutschen Bildungssystems weitgehend selbstständig, der Bundesverband übernimmt eine koordinierende, initiierende und impulsgebende Funktion zu. Zu den Aktivitäten des Verbandes gehören neben des klassischen Aufgaben der Interessens- und Fachvertretung die Herausgabe einer Fachzeitschrift, die Mitveranstaltung des Deutschen Historikertages, die Pflege von internationalen Kontakten und die Organisation von Fortbildungen. Außerdem ist der Verband bestrebt, aktuelle Fragenbereiche der historisch-politischen Bildung gestaltend aufzugreifen und damit auch inhaltlich an einer Modernisierung des Faches mitzuwirken. Einzelne Arbeitskreise befassen sich mit Bildungsstandards, Deutsch-jüdischer Geschichte und ihrer Vermittlung im Unterricht sowie der medialen Vermittlung historischer Themen.
Die zentralen Aufgaben des VDH sind die organisatorische Förderung der Geschichtswissenschaft die Vertretung der deutschen Historiker vor der Öffentlichkeit, insbesondere der internationalen Geschichtswissenschaft. In diesem Kontext veranstaltet der Verband in zweijährigem Turnus die Historikertage. Der Verband bemüht sich darum, auch jüngeren Kollegen und Kolleginnen die Möglichkeit zu geben, sich mit ihren Forschungen einem breiteren Fachpublikum bekanntzumachen. Zur Förderung des wissenschaftlichen Austausches werden innerhalb des Verbandes Facharbeitsgruppen und Arbeitskreise zu einzelnen Epochen oder epochenübergreifenden Themen gebildet.
Der 1974 gegründete Verband der Judaisten in Deutschland ist ein Berufs- und Fachverband. Aufgabe des Verbandes ist die Förderung und Vertretung der wissenschaftlichen Interessen der in der Bundesrepublik Deutschland tätigen Judaisten. Der Verband bietet ein Forum für fachliche Kontakte, Fachdiskussionen und Informationsaustausch; er bezieht Stellung in hochschulpolitschen Fragen und versucht den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.
Der VOH vertritt die Interessen der wissenschaftlichen Forschung und der universitären Lehre zum östlichen Europa im deutschsprachigen Raum. Sein Ziel ist, in diesem Bereich die institutionellen Rahmenbedingungen zu sichern und zu verbessern. Der VOH repräsentiert das Fach Osteuropäische Geschichte in Politik und Gesellschaft. Durch seine Arbeit sieht er sich als Mitwirkender an der gesamteuropäischen Integration über den einstigen Graben der Ost-West-Gegenüberstellung hinweg.
Das Hauptanliegen des VDR ist der Schutz und die sachgerechte Bewahrung des Kunst- und Kulturgutes unter Respektierung seiner materiellen, kunsthistorischen und ästhetischen Bedeutung. Restauratoren tragen eine besondere Verantwortung für das Kulturgut gegenüber der Gesellschaft und der Nachwelt. Deshalb setzt sich der Verband dafür ein, dass sie über eine qualifizierte Ausbildung und hohe ethische Grundsätze verfügen, in ständigem fachlichen Austausch miteinander stehen und sich weiterbilden. Ein wichtiges Arbeitsfeld des VDR ist die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Kulturgutschutzes. Konkrete Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit leistet der VDR durch Publikationen, Konferenzen, Beratungen sowie durch die Restauratorentage.
Der 1946 gegründete VdA nimmt als Berufs- und Fachverband die Interessen des deutschen Archivwesens wahr und setzt sich dafür ein, dass seine Mitglieder ihre wichtigen Dienstleistungen für die Gesellschaft und die Forschung erbringen können. Der größte Archivfachverband Europas gliedert sich nach den verschiedenen Archivsparten in acht Fachgruppen. Regional ist er in Landesverbänden organisiert. Zu aktuellen Themen werden Ausschüsse im Vorstand und Arbeitskreise eingerichtet. Zur Förderung des fachlichen Austauschs und der Weiterbildung im Archivwesen ist veranstaltet der VdA jährlich den Deutschen Archivtag, eine Fachmesse und gibt Veröffentlichungen und die Zeitschrift für Archivwesen heraus. Er initiiert und unterstützt den Tag der Archive, an dem sich die deutschen Archive mit einem vielfältigen Programm der Öffentlichkeit präsentieren.
Der 1948 gegründete Berufsverband vertritt die Interessen der in Deutschland bzw. in deutschen Institutionen tätigen Kunsthistoriker. Neben den klassischen Berufsfeldern Museum, Denkmalpflege, Hochschulen und Forschungseinrichtungen widmet sich der Verband verstärkt der Situation der freiberuflichen Kunsthistoriker und der Berufsanfänger. Als Mitglied im Kunstrat nimmt der Verband Deutscher Kunsthistoriker über den gemeinsamen Dachverband des Deutschen Kulturrats die spezifischen Interessen der Kunsthistoriker gegenüber den politischen und gesetzgeberischen Institutionen wahr. Der Verband organisiert den alle zwei Jahre stattfindenden Deutschen Kunsthistorikertag, die zentrale, national und international orientierte Fachtagung der Kunsthistoriker in Deutschland.
Der 1900 gegründete VDB ist die älteste bibliothekarische Vereinigung Deutschlands. Zweck des Vereins ist es, die Berufsinteressen der Bibliothekare wahrzunehmen, sich für die Erweiterung ihrer Fachkenntnisse einzusetzen und das wissenschaftliche Bibliothekswesen zu fördern. Der VDB hält Fortbildungsveranstaltungen und Tagungen ab, gibt Publikationen heraus, informiert Mitglieder und Öffentlichkeit und arbeitet mit anderen Organisationen des Bibliotheks- und Informationswesens zusammen.
Die 1957 gegründete VdW ist der Fachverband für das Archivwesen der Wirtschaft in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland und umfasst gegenwärtig mehr als 400 Unternehmen, Institutionen und persönliche Mitglieder. Die VdW förder das Archivwesen der Wirtschaft, unterstützt Studien zur Unternehmensgeschichte und führt Arbeitstagungen zu aktuellen fachspezifischen Themen sowie Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung durch. Die VdW berät Unternehmen bei der Einrichtung von Archiven, gibt eine Fachzeitschrift heraus und arbeitet mit wissenschaftlichen Einrichtungen, Berufsverbänden und anderen Archivsparten im In- und Ausland zusammen.
