
Historische Forschung in Deutschland
Das Portal versteht sich als Forum für Forschung und Lehre im Bereich Kunstgeschichte und zielt auf einen möglichst umfassenden Nachweis kunsthistorischer Publikationen, egal ob gedruckt, hybrid oder genuin online publiziert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Aufsatzliteratur. Im Bereich Recherche wird mit artlibraries.net - Virtueller Katalog Kunstgeschichte ein etabliertes und viele Katalogsysteme abdeckendes Metasuchinstrument angeboten. ART-Guide bietet eine klar geordnete Sammlung von kunsthistorisch relevanten und detailliert erfassten Internetquellen und stellt die maßgeblichen und für Forschung und Lehre unabdingbaren Online-Arbeitsinstrumente vor.
Das Aventinus-Portal bietet Studenten der Geschichtswissenschaften die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse im Internet zu veröffentlichen. Die thematisch gruppierte Publikationsplattform gliedert sich in die Hauptrubriken Altertum, Mittelalter, Neuzeit, Bavarica und Varia.
Das „Biographie-Portal“ ist ein deutsch-österreichisch-schweizerisches Kooperationsprojekt. Es erschließt über ein gemeinsames Register zunächst die Allgemeine Deutsche Biographie (ADB), die Neue Deutsche Biographie (NDB) Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950 (ÖBL) und das Historische Lexikon der Schweiz (HLS). Insgesamt sind weit über 100.000 wissenschaftlich fundierte Biographien aus allen gesellschaftlichen Bereichen und fast allen Epochen der deutschen, österreichischen und schweizerischen Geschichte erschlossen. In Zukunft sollen weitere nationale und regionale biographische Nachschlagewerke in das Portal einbezogen werde
Die Webseite der BPB bietet zahlreiche Informationen, Themendossiers, Veranstaltungs- und Publikationshinweise zur deutschen und europäischen Geschichte.
Clio-online bietet für die Geschichtswissenschaften im deutschsprachigen Raum einen zentralen Einstiegspunkt in das Internet. Eine strukturierte Erschließung und Aufbereitung von Inhalten verknüpft fachhistorische Informationen mit der Möglichkeit zur Interaktion. Bereits vorhandene Angebote von Hochschulen, Bibliotheken und Forschungseinrichtungen werden genutzt und neue Angebote durch enge Kooperation der beteiligten Institutionen entwickelt. Durch eine modulare, kooperative Struktur will Clio-online zentrale Funktionalitäten der fachwissenschaftlichen Kommunikation und Diskussion sowie der Informationsvermittlung durch die Möglichkeiten des Internet fördern und integrieren. Eine Metasuchmaschine macht vorhandene, systematisch erschlossene Fachdatenbanken und Websites zentral recherchierbar. Moderierte Mailinglisten ermöglichen die Vernetzung von wissenschaftlichem Potential und Wissen und fördern fachwissenschaftliche Diskussionen.
Das Portal veröffentlicht Darstellungen und Materialien – Texte, Statistiken, Bilder, Karten –zur Geschichte Europas seit dem 18. Jh. Anhand einer Vielzahl ausgewählter Themen behandelt wird die europäische Geschichte problemorientiert –vergleichend, transfer- und verflechtungsgeschichtlich – behandelt. Das Portal stellt eine technische und organisatorische Plattform im Internet dar und bietet Zugriff auf lehr- und forschungsunterstützende Informationen.
Das Portal der Bundeszentrale für Politische Bildung, des Zeithistorischen Zentrums Potsdam und des Deutschland-Radios liefert neben vielfältigen Texten, Bildern und anderen Quellen zur Geschichte der Berliner Mauer 1961-1989 auch Informationen zu Forschungsprojekten und Veranstaltungen zu diesem Thema.
Das Portal bietet umfangreiche Informationen zu Leben und Werk des Kardinal von Kues. Die zitierfähige digitale Volltextversion der „Opera omnia“ mit der Möglichkeit für komplexe Suchanfragen, bandüber¬greifende Indexerstellung und gezielte Recherchen bildet die Basis des Portals. Durch digitalisierte Übersetzungen des cusanischen Werkes ist das Portal nicht nur Cusanus-Forschern mit guten Lateinkenntnissen von Nutzen. Das Cusanus-Lexikon erschließt Personen, Orte, Institutionen aus dem Umfeld des Kardinals sowie wesentliche cusanische Begriffe. Das Ziel der Bibliografie ist die Erfassung der wichtigsten älteren und der gesamten neueren Cusanus-Literatur. Publikationen aller Art werden in Form einer Datenbank verwaltet. Sie sind verknüpft mit dem Lexikon und nach den gängigen Kategorien durchsuchbar.
Das Internetangebot entstand im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projektes „Die ‚Berliner Mauer’ als Symbol des Kalten Krieges: vom Instrument der SED-Innenpolitik zum Baudenkmal von Internationalem Rang“. In den zoom- und navigierbaren Karten- und Satellitenansichten des interaktiven Geoinformationssystems sind alle noch erhaltenen Teile der zwischen 1961 und 1989/90 bestehenden Grenzanlagen dokumentiert. Diese Bestandsaufnahme aus den Jahren 2007/08 wird ergänzt durch Informationen zu den Funktionen der einzelnen Grenzelemente und durch eine Fotodokumentation aus den Jahren 1988/89, die das Ausmaß der Grenzanlagen veranschaulicht. Die Dokumentation der für den Betrieb der Grenze erforderlichen Infrastruktur, wie z.B. Kasernen der Grenztruppen, steht noch am Anfang.
Die Homepage des Kulturforums dient als offene Informationsplattform für Veranstaltungshinweise, Nachrichten, Artikel und Dokumentationen. Das Kulturforum versteht sich als Vermittler zwischen Ost und West, zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit, zwischen Institutionen und Einzelinitiativen. Mit seiner Arbeit leistet es einen aktiven Beitrag zu internationaler Verständigung und Versöhnung in einem zusammenwachsenden Europa. Das Kulturforum versteht sich als Vermittler zwischen Ost und West, zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit, zwischen Institutionen und Einzelinitiativen.
DiFMOE ist das Portal historischer deutschsprachiger Periodika in Mittel- und Osteuropa. Das deutschsprachige Verlags-, Druck- und Zeitungswesen blickt in Mittel- und Osteuropa auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Entsprechend umfangreich sind die Bestände in den Archiven und Bibliotheken der Großregion. Ziel des DiFMOE ist es, diese vom Verfall bedrohten und bereits teilweise in Vergessenheit geratenen Bestände systematisch zu erschließen, digital zu sichern und zu archivieren und mittels eines Online-Portals der Wissenschaft und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Gleichzeitig soll das Portal den Charakter einer gegenstandsbezogenen Plattform erhalten, mit Möglichkeiten zum Austausch, zur Diskussion und zur digitalen Publikation.
Docupedia-Zeitgeschichte ist ein Nachschlagewerk zu zentralen Begriffen, Ansätzen, Konzepten, und Methoden der zeithistorischen Forschung. Vorgestellt wird das Spektrum in der Forschung behandelter Themen und der damit verbundenen methodischen Fragen und Zugriffe. Dokumentiert werden Debatten, von denen Impulse für Forschungspraxis und Selbstverständnis des Faches ausgegangen sind. Dabei bezieht Docupedia-Zeitgeschichte auch theoretische Ansätze aus benachbarten Disziplinen mit ein.
Die Erlanger Liste versammelt Links zu Angeboten im Internet, die vorrangig für Germanisten von Interesse sind. Im Vordergrund steht dabei die Beschäftigung mit Literatur in ihren jeweiligen historischen und medialen Kontexten.
Filmarchives online ermöglicht einfachen und kostenfreien Zugang zu Bestandinformationen von Filmarchiven aus ganz Europa. Über das mehrsprachige Internet-Portal können Filme nach Inhalt, filmografischen Angaben und physischen Eigenschaften gesucht werden. Die Suchergebnisse informieren über die Verwahrungsorte der jeweiligen Kopie und bieten Kontaktinformationen der Archive. Der Fokus der Datenbank liegt auf nicht-fiktionalem Material: Dokumentar- und Unterrichtsfilmen, Wochenschauen, Werbe-, Industrie-, Reise- und Sportfilmen sowie Animationsfilmen.
Das 2003 gegründete forumNET.Ukraine ist ein Portal für Informationsaustausch, Koordination und Beratung in den deutsch-ukrainischen Beziehungen. Es zielt besonders auf die Koordination und Bündelung von Kräften sowie die Vernetzung von vielfältigen Aktivitäten ab. Mit seiner Internetplattform informiert es aktuell und gezielt über die deutsch-ukrainischen Beziehungen. Das Portal steht als offenes Diskussionsforum allgemein zur Verfügung. Zudem führt es Veranstaltungen durch, berät, begleitet und initiiert neue Vorhaben.
Die Linkliste informiert über Digitale Quellen und Editionen, Online-Bibliothekskataloge, Biografische Datenbanken und Verzeichnisse, Fach- und Sachdatenbanken bzw. –verzeichnisse, Forschungsinstitutionen und Portale zur Frühen Neuzeit. Die jeweiligen Web-Angebote sind geprüft und nur dann aufgenommen, wenn ein substantieller Anteil der Epoche der frühen Neuzeit gewidmet ist. Ein Schwerpunkt liegt auf deutschsprachigen Ressourcen.
Das Portal nimmt im Sinne einer transkulturellen Geschichte Europas im Internet Prozesse interkulturellen Austauschs über staatliche, nationale und kulturelle Grenzen hinaus in den Blick. EGO beschreibt Europa als einen stets im Wandel begriffenen Kommunikationsraum und damit als Ort vielgestaltiger Prozesse der Interaktion, Zirkulation, Überschneidung und Verflechtung, des Austauschs und Transfers, aber auch von Konfrontation, Abwehr und Abgrenzung. Das Portal bietet wissenschaftliche und fachbegutachtete Beiträge, Abbildungen, Quellentexte, Statistiken, animierte und interaktive Karten sowie Ton- und Filmdokumenten. Diese verschiedenen Elemente können über Verlinkungen und Navigationsleisten in alle Richtungen durchsucht werden. EGO auf die interdisziplinäre Vernetzung der internationalen historischen Europaforschung und
wendet sich an einen internationalen, wissenschaftlich gebildeten Nutzerkreis aus Studierenden, Forschern und Mediatoren.
Das von der Stiftung Topographie des Terrors erarbeitete Portal bietet eine weltweite Übersicht von Institutionen, die sich mit der Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung beschäftigen. Das Portal bietet kurze historische Informationen, eine Beschreibung der Tätigkeiten der jeweiligen Einrichtungen, Anreisehinweise und Kontaktadressen zu den wichtigsten bestehenden Gedenkstätten und Denkmälern für die Opfer des NS-Regimes, ebenso zu den Museen und Forschungs- sowie Bildungseinrichtungen, die in diesem zeitgeschichtlichen Bereich tätig sind.
Das von der Stiftung Topographie des Terrors erarbeitete Portal über Landesgrenzen hinweg - die Basis für einen Dialog zu den verschiedenen Erinnerungskulturen.
Anhand von kurzen Überblickstexten werden die Erinnerungsdiskurse in zahlreichen Ländern aufgezeigt und durch wissenschaftliche Abhandlungen ergänzt. Um eine breite und internationale Leserschaft zu erreichen sowie eine Diskussion untereinander zu ermöglichen, sind die Texte in der Regel in Englisch, zumeist in den jeweiligen Landesprachen und teilweise auch in Deutsch veröffentlicht.
Die Arbeit der zahlreichen Gedenkstätten in Deutschland bezieht sich in erster Linie auf den konkreten Tatort. Doch erst mit der Betrachtung der zahlreichen Orte im Zusammenhang wird die Entwicklung und Bandbreite der nationalsozialistischen Verfolgung deutlich. Von Anfang an haben sich die Gedenkstätten daher auch als Netzwerk verstanden. Vor diesem Hintergrund hat die Stiftung Topographie des Terrors das Online GedenkstättenForum konzipiert, das als interaktive Einstiegs- und Kommunikations-Plattform der Gedenkstätten dient.
Die Digitalisierung deutscher historischer Schulbücher ausgewählter Fächer läuft seit 2008 und verfolgt das Zeil. möglichst alle in deutschen Bibliotheken noch vorhandenen, meist aber schwer zugänglichen Lehrwerke vom 17. Jh. bis 1945 zusammenzuführen, formal und inhaltlich zu erschließen und im Volltext zugänglich zu machen. Schulbücher bilden eine ideale Quellengattungfür die Untersuchung von Sinnwelten und Werten in Bezug auf den sozialen Zusammenhalt und die politische Legitimation von Gesellschaften. Da ihnen insbesondere für die Epoche der Nationalstaatsgründung als Instrument staatlicher Erinnerungspolitik und nationalstaatlich kontrollierter Identitätsbildung eine zentrale Rolle zukommt, konzentriert sich das Projekt in seiner ersten Phase auf die Digitalisierung deutscher Geschichtsschulbücher des Kaiserreichs. Das Projekt umfasst Schulbücher der Fächer Geschichte, Geographie, Staatsbürgerkunde sowie Lesebücher.
Das Projekt verfolgt zwei Ziele, zum einen soll eine umfassende, hypermedial organisierte Enzyklopädie theoretischen Wissens und Reflektierens der Geistes-, Natur- und Sozialwissenschaften mit einem Schwerpunkt bei den Geschichtswissenschaften entwickelt werden, zum anderen soll eine praxisnahe Einführung in das theoretische Reflektieren wissenschaftlichen Forschens und Arbeitens für Studierende und alle weiteren Interessierten angeboten werden.
Das Portal bietet Informationen zur Geschichte der innerdeutschen Grenze, Links zu Museen, Gedenkstätten und Fotosammlungen sowie zur Berliner Mauer und anderes mehr.
HGIS Germany ist ein historisch-geographisches Informationssystem mit digitalen Karten zur mitteleuropäischen Staatenwelt des 19. Jahrhunderts. Das Portal ist auf Flächenbasis aufgebaut und bildet die Entwicklung der Mitgliedstaaten des Deutschen Bundes, des Norddeutschen Bundes und des Deutschen Reiches von 1820 bis 1914 ab. Es verbindet damit Informationen zu Raum und Zeit in einem Informationssystem. Bevölkerungsstatistiken, Wirtschaftsdaten, dynastische Verbindungen multimediale Staatenbeschreibungen ergänzen die geographischen Daten.
Auf den Histat-Seiten stellt das Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften das GESIS-Datenarchiv für die Sozialwissenschaften mit Zeitreihen aus verschiedenen Projekten und Studien für Recherche und Download zur Verfügung. Die Nutzung von HISTAT einschließlich des Downloads ist gebührenfrei. Die weiteren Bedingungen für die Nutzung des Datenservices sind in der GESIS-Nutzerordnung festgelegt. Der Nutzer ist verpflichtet, die Quelle der verwendeten Daten und die zu den Daten angegebenen Veröffentlichungen in den eigenen Publikationen entsprechend den wissenschaftlichen Gepflogenheiten zu zitieren.
Das Portal richtet sich an Studierende, Lehrende, (Nachwuchs-)Wissenschaftler und die geschichtsinteressierte Öffentlichkeit. Es bietet neben einem ersten Einstieg in zentrale Themengebiete der Geschichtswissenschaft, Tutorials zur Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten und vielfältige Zugänge zu ausgewählten studiums- und forschungsrelevanten Internetressourcen Mit Hilfe der Metasuche können mehrere einschlägige Fachdatenbanken durchsucht werden, sodass auch Dienste einer virtuellen Fachbibliothek zur Verfügung stehen.
Das HBO-Portal präsentiert vorrangig Informationen zur deutschsprachigen Bildungshistorischen Forschung. In diesem Forschungsgebiet begegnen sich erziehungs- und geschichtswissenschaftliche Fragestellungen. Die Erforschung der Geschichte von Erziehung und Bildung, ihrer Institutionen und des pädagogischen und erziehungswissenschaftlichen Denkens stehen im Mittelpunkt der Historischen Bildungsforschung. Dabei ist sie methodisch offen, interessiert an interdisziplinärem Austausch und berücksichtigt auch angrenzende Forschungsbereiche.
Das Portal bietet Text- und Bildquellen zur Geschichte der Arbeit aus dem 16.-20. Jh., geordnet nach Ländern und Sprachen, eine Bibliographie und Linksammlungen.
H-net ist ein internationaler Zusammenschluss von Wissenschaftlern aus Nord- und Südamerika, Europa, Afrika und dem Pazifischen Raum. Das Portal initiiert und fördert virtuelle Netzwerke zu Forschung und Lehre in den Geistes-, Sozial- und Kunstwissenschaften. Das Portal bietet die Möglichkeit zum fachlichen Austausch über Themen und Forschungsfelder, Methoden, Ansätze und Instrumente insbesondere durch Netzwerke zur Erinnerungs- und Gedächtnisforschung, zu Menschenrechten, Staatsbürgerschaft und Geschichtsdidaktik sowie zur Geschichte des Journalismus und der Massenmedien.
H-Soz-u-Kult ist ein Fachforum und eine moderierte Informations- und Kommunikationsplattform zur historischen Forschung und veröffentlicht fachwissenschaftliche Nachrichten und Publikationen im Internet. H-Soz-u-Kult bietet Zugriff auf aktuelle Beiträge und fachrelevante Informationen aus dem wissenschaftlichen Geschehen.
Das Portal geht auf eine Initiative der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte und der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften zurück. Sein Ziel ist es, eine digitale Infrastruktur für die Schweizer Geschichtswissenschaften aufzubauen, die die relevanten Träger und Akteure koordiniert, die Sichtbarkeit der Schweizer Geschichtswissenschaft im digitalen Kontext erhöht und den Zugang der Forschenden zu digitalen, internationalen Initiativen erleichtert.
Das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen ist eine zentrale Dienstleistungs- und Entwicklungseinrichtung für Bibliotheken innerhalb und außerhalb von Nordrhein-Westfalen. Seit über 35 Jahren ist das hbz verlässlicher Partner der Bibliotheken und Entwickler innovativer Formen der Informationsvermittlung.
Betreiber des Fachportals ist der Fachinformationsverbund Internationale Beziehungen und Länderkunde (FIV), ein Verbund wissenschaftlicher Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen. IREON bietet Literaturhinweise, Volltexte und Webseiten zu außen- und sicherheitspolitischen Themen, europapolitischen und transatlantischen Themen, regional- und länderbezogenen Fragen weltweit, auswärtiger Kulturpolitik sowie zur internationalen wirtschafts- und entwicklungspolitischen Zusammenarbeit
Iter ist ein Non-Profit-Projekt zur Förderung von Lehre und Forschung zu Mittelalter und Renaissance (400-1700) durch die Entwicklung und Bereitstellung von Online-Ressourcen. Das Portal bietet den Zugriff auf Datenbanken, Fachzeitschriften, Publikationen sowie digitalisierte Quellen und Dokumente
Kakanien revisited ist eine Plattform für interdisziplinäre Forschung und Vernetzung im Bereich Mittelost- bzw. Zentral- und Südosteuropas. Die Vernetzung österreichischer, mittel-, ost- und südosteuropäischer Forschungsaktivitäten bereichert den europäischen Forschungsraum insgesamt. Das Portal stellt seit 2001 Aufsätze, Studien, Essays und Rezensionen dauerhaft als zitierbare Dokumente zur Verfügung. Inhaltlich hat sich zunehmend ein Südosteuropa-Schwerpunkt herausgebildet, der kontinuierlich ausgebaut wird.
Das Netzwerk und Informationsportal Kritische Geschichte vertritt die Auffassung, dass die historische Analyse der Gesellschaft dazu beitragen soll, Ausbeutung, Unterdrückung und Entfremdung durch Ökonomie, Rassismus oder Geschlecht zu überwinden. Das Portal ist somit bewusst "politisch" und bietet eine Plattform für Informationen und Ansätze einer Geschichtsarbeit, die emanzipatorische Ziele verfolgt.
Das Portal bietet Überblicks- und Vertiefungstexte zu einzelnen historischen Epochen, Abbildungen musealer Sammlungsobjekte, originale Foto-, Film- und Tondokumente sowie derzeit rund 850 Biographien zu Politikern, Künstlern, Wissenschaftlern und anderen wichtigen Persönlichkeiten der Zeitgeschichte. Für jedes Jahr ab 1871 gibt es außerdem eine Jahreschronik, die eine schnelle Übersicht ermöglicht. Informative Statistiken und Schaubilder runden das Angebot ab. Einen raschen Zugang zu den Inhalten ermöglicht die Suche über das Archiv und die Volltextsuchmaschine.
Maiak.info vermittelt mit Hintergrundberichten und Analysen ein vielfarbiges und differenziertes Bild von Osteuropa – und gibt seine Inhalte honorarfrei an die Medien weiter. Das Portal finanziert sich durch einen unabhängigen schweizerischen Trägerverein. Maiak.info ist ein europäischer Pionier des Funding Journalism für Hintergrundbeiträge. Alle Texte und Fotos stehen unter einer Creative Commons Lizenz zum honorarfreien Download bereit.
Das Manuscriptorium-Portal ermöglicht den Zugang zu digitalem schriftlichem Kulturgut wie Handschriften, Inkunabeln, Frühdrucke, Pläne, Urkunden und Archivalien aller Art. Dieses historische elektronische Quellenmaterial war bislang über viele verschiedene Institutionen verstreut und kann nun erstmals über ein einziges, zentrales Portal recherchiert werden. Damit ist ein uneingeschränkter Zugriff auf mehr als fünf Millionen digitale Bilder möglich. De Benutzerfreundlichkeit des Systems bezieht sich sowohl auf die einfache Handhabung bei der Dokumentensuche und deren Darstellung als auch auf die Möglichkeit, persönliche Sammlungen und virtuelle Dokumente anzulegen.
Mediaevum versteht sich als ein Internetportal für Wissenschaftler der germanistischen und latinistischen Mediävistik. Die Homepage versammelt Links und Informationen zur deutschen und lateinischen Literatur des Mittelalters, die nach dem Kriterium wissenschaftlicher Verläßlichkeit ausgewählt wurden. Das laufend aktualisierte Portal ist mittlerweile die umfangreichste altgermanistische Meta-Seite im deutschsprachigen Raum. Neben dieser Wegweiser-Funktion auf fremde Angebote und Dienste will Mediaevum das Internet für die Fachkommunikation und Informationsbeschaffung in der germanistischen Mediävistik nutzbar machen. Dazu betreibt Mediaevum in eigener Regie mehrere Langzeitprojekte: Das ›Altgermanistische Freihandmagazin‹ macht die aktuellen Inhaltsverzeichnisse germanistischer und mittelalterphilologischer Fachzeitschriften das in einer Datenbank der Recherche zugänglich. ›Die Datenbank zu Forschungsprojekten der Altgermanistik‹ (DaFA) ist die zentrale Anlauf- und Meldestelle für laufende literarhistorische Dissertations-, Habilitations- und sonstige Projekte der Mediävistik (mit Ausnahme von Editionsvorhaben, für deren Sammlung die Arbeitsstelle der DTM zuständig ist).
Das deutsche Michael-Portal ist ein Online-Verzeichnis, das digitale Sammlungen und Bestände von Archiven, Bibliotheken und Museen in Deutschland nachweist. Dazu gehören digitalisierte Handschriften, Bücher und Urkunden, Museumsobjekten wie Münzen oder Skulpturen, Fotos, Gemälden, technische Pläne, Landkarten etc. In Deutschland sind sieben Kulturinstitutionen am EU-Projekt MICHAEL Plus beteiligt: die Bayerische Staatsbibliothek, das Bundesarchiv, das Deutsche Museum, die Deutsche Nationalbibliothek, das Landesarchiv Baden-Württemberg, die Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
Mit Hilfe des mehrsprachigen Michael-Portals Europa können digitale Sammlungen und Bestände von Museen, Archiven, Bibliotheken und anderen kulturellen Institutionen in Europa recherchiert und durchsucht werden. Digitale oder digitalisierte Sammlungen von Kulturgut werden hier katalogisiert. Jede digitale Sammlung wird im Detail beschrieben und enthält Angaben über die Entstehungszeit der Objekte, den Raum, auf den sich die Sammlung bezieht sowie den Link zu der digitalen Sammlung selbst. Außerdem werden bedeutende Personen und Ereignisse, die die Sammlung dokumentiert, genannt. Jede Sammlungsbeschreibung wird außerdem mit mehrsprachigen Sachbegriffen verschlagwortet, was eine mehrsprachige thematische Suche erlaubt.
Die Archive Mitteleuropas dokumentieren die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung dieses Raumes bis zurück ins frühe Mittelalter. Das Monasterium-Portal stellt zahlreiche dieser historischen Dokumente als digitale Faksimiles kostenfrei zur Verfügung. Inzwischen hat sich das Portal zum größten derartigen virtuellen Archiv weltweit entwickelt. Der Quellentypus „Urkunde“ ist für den mitteleuropäischen Bereich damit derartig umfassend online verfügbar, wie keine andere historische Quellengattung.
Das Internet-Projekt präsentiert Museen und Gedenkstätten zur deutschen Nachkriegsgeschichte. Die Erinnerungsorte sind entsprechend ihrem Hauptschwerpunkt in die Themenbereiche Besatzungsmächte, Innerdeutsches Verhältnis, Verhältnisse in der DDR, Mauer und Grenze und DDR-Staatssicherheit sowie nach Regionen gegliedert. Darüber hinaus werden auch Hintergrundinformationen zur deutschen Teilung, zum innerdeutschen Reiseverkehr sowie zum Vergleich der Lebensverhältnisse in Ost und West zur Verfügung gestellt.
Das Netzwerk Subject Gateways Geschichte bietet Zugang zu geschichtswissenschaftlich relevanten Internetquellen über die beiden Rechercheportale InformationsWeiser Geschichte (in deutscher Spracher) und History Guide (in englischer Sprache). Ziel des Netzwerks ist die Erschließung von Internetquellen mit nach internationalen Standards erstellten Metadaten und deren kostenlose Bereitstellung für Lehre und Forschung.
Der NFH bietet neben allgemeinen Angeboten wie einer Linksammlungen und Diskussionsforen täglich eine umfassende Presseschau zu fachspezifischen Themen aus über 30 Tages- und Wochenzeitungen.
Die Lost Art Internet-Datenbank wird von der Koordinierungsstelle Magdeburg betrieben, einer Einrichtung des Bundes und der Länder der Bundesrepublik Deutschland für Kulturgutdokumentation und Kulturgutverluste. Die Datenbank dient zur Erfassung von Kulturgütern, die infolge der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und der Ereignisse des Zweiten Weltkriegs verbracht, verlagert oder insbesondere jüdischen Eigentümern verfolgungsbedingt entzogen wurden. Die Koordinierungsstelle Magdeburg hat die Aufgabe, Such- und Fundmeldungen zu NS-verfolgungsbedingt entzogenen und kriegsbedingt verlagerten Kulturgütern entgegenzunehmen und zu dokumentieren. Die Veröffentlichung im Internet ermöglicht eine weltweite Recherche nach diesen Objekten und ihren Verlustumständen. Das Auffinden und die Identifizierung gesuchter Stücke sollen damit unterstützt und Rückgaben angebahnt werden.
In Berlin und Brandenburg gibt es eine Vielzahl von Gedenkstätten, Dokumentationszentren und zeithistorischen Museen, die an die nationalsozialistische Terrorherrschaft erinnern, ihre Geschichte dokumentieren und dem Gedenken an die Opfer gewidmet sind. Am authentischen Ort, in Ausstellungen und Museen können sich Besucherinnen und Besucher dem historischen Geschehen und den Menschen, die mit dieser Geschichte verbunden sind, konkret nähern.
Die Informationssammlung des Osteuropa-Netzwerks versteht sich als aktueller Wegweiser zu einer Vielzahl von Datenbanken, Mailinglisten, Veranstaltungskalendern, Linksammlungen und weiteren Informationen mit Osteuropa-Bezug. Im Zentrum stehen Informationen zur Wissenschaft, ergänzt durch Politik, Wirtschaft, Kultur und Länderkunde. Die Partner des Osteuropa-Netzwerks beschreiben und strukturieren die Inhalte ihrer Informationssammlungen einheitlich in einer zentralen Datenbank. Dadurch wird der nutzerfreundliche und flexible Zugang zu den Informationsquellen der Partner ermöglicht.
Das Internetportal wird vom Historischen Forschungszentrum der Friedrich-Ebert-Stiftung betrieben und versammelt Textdokumente, Archivdatenbanken, Online-Zeitschriften, Bestandsverzeichnisse und Netzquellen zur Geschichte und Geschichtsschreibung der deutschen Arbeiterbewegung. Die digitalen Geschichtsquellen umfassen alle Themenfelder der Anfänge der Arbeiterbewegung, der Gewerkschaftsbewegung, der Sozialdemokratie und der politischen Linken. Der Schwerpunkt liegt auf der historischen Perspektive, relevante zeitgeschichtliche Internetquellen sind dennoch berücksichtigt. Ziel des Themenportals ist es, für politische Bildung und historisch-sozialwissenschaftliche Forschung einen freien Zugriff auf Informationen zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts bis heute zu ermöglichen.
Der Salon JSstellt Hilfsmittel zur Erforschung Jüdischer Geschichte und Kultur im deutschsprachigen Raum bereit. Schwerpunkte bilden archivalische Quellen, Digitale Quellen und Werkzeuge zum Aufspüren wissenschaftlicher Literatur. Der Salon JS ist assoziiert mit dem Salon Jewish Studies - Worldwide, dr mittlerweile mehr als 500 Links zu Findmitteln, digitalen Ressourcen, Archiven, Bibliotheken und Forschungseinrichtungen weltweit enthält.
Das Portal bietet Informationen zu den Balkanstaaten Albanien, Bosnien-Herzegovina, Bulgarien, Kroatien, Mazedonien, Rumänien und Serbien. Es bietet Länderprofile mit Links zu wichtigen Quellen zu jedem Land, eine Bibliothek mit Analysen, Berichte, Dokumenten und Publikationen nationaler und internationaler Institutionen sowie eine NGO-Datenbank.
Die sehepunkte sind ein monatlich erscheinendes Online-Rezensionsjournal. Sie sind epochenübergreifend und interdisziplinär angelegt. Das deutschsprachige Schrifttum steht dabei zunächst im Vordergrund, obwohl auch die europäische und außereuropäische Fachliteratur berücksichtigt wird.
Der Arbeitskreis Shoa.de e.V. ist eine gemeinnützige Initiative, die sich unter dem Gedanken zivilgesellschaftlichen Engagements der wissenschaftlich-didaktischen Auseinandersetzung mit den Themen Holocaust, Shoah, Drittes Reich und Zweiter Weltkrieg sowie ihren Nachwirkungen bis in die Gegenwart widmet. der Arbeitskreis betreibt seit 1996 das größte deutschsprachige Informationsportal seiner Art zu historischen und aktuellen Themen. Das Portal bietet einen einzigartigen, virtuellen Informations- und Gedenkort. Als Plattform für interdisziplinäre Information und interaktiven Austausch bietet Shoa.de redaktionelle Artikel, Zeitzeugenberichte, Rezensionen, einen zweimonatlichen Newsletter. Politisch-historisch interessierte Jugendliche und Erwachsene erhalten mit dem Portal ein zeitgemäßes Informationsmedium, das wissenschaftlich fundierte Inhalte auch für ein nicht-wissenschaftliches Publikum verfügbar macht und darüber hinaus Diskussion und Austausch anregt und ermöglicht.
Die ViFa Slavistik ist eine zentrale Anlaufstelle für slavistikbezogene Fachinformationsangebote im Internet. Das Portal richtet sich an Wissenschaftler und Studierende, Lehrer, Übersetzer, Journalisten, Kulturmanager und alle diejenigen, die an Slavistik, slawischen Sprachen und Literaturen sowie slawischer Volkskunde interessiert sind. Das Slavistik-Portal ergänzt damit die Virtuelle Fachbibliothek Osteuropa, die den Bereich Osteuropa mit dem Schwerpunkt Geschichte abdeckt. Beim Slavistik-Portal liegt der Schwerpunkt dagegen auf den Sprachen und Literaturen der jeweiligen slavischen Länder.
Sozioökonomische Berichterstattung zielt darauf, die im Umbruch befindliche deutsche Gesellschaft besser zu verstehen. Ihr Ausgangspunkt: Wirtschaftsweise und Lebensweise verändern sich gleichzeitig und jeweils eigensinnig und beeinflussen sich gegenseitig. Das Zusammenspiel von Ökonomie, Politik, Institutionen und Individuen funktioniert nicht mehr so wie in der "alten" Bundesrepublik. Die sozioökonomische Berichterstattung nimmt die einzelnen Veränderungen ebenso unter die Lupe wie den Wandel des Zusammenspiels. Dazu führt sie quantitative und qualitative Daten aus verschiedenen Quellen zusammen und deutet sie im Rahmen eines deutschen Produktions- und Sozialmodells Der Ansatz ist gestaltungs- und nutzerorientiert auch im Hinblick auf die politische Gestaltung des Wandels.
Das Portal bietet Informationen zu Forschungseinrichtungen und Organisationen im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung, Archiven, Bibliotheken und Internetressourcen, Fachzeitschriften und Publikationen.
Die Virtual Library Frühe Neizeut ist eine Sektion der Virtual Library Geschichte. Der Katalog erschließt Datenquellen nach qualitativen Kriterien. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf wissenschaftlichen Ressourcen aus dem deutschsprachigen Raum. Im Katalog werden ausgewählte Online-Angebote vom ausgehenden 15. Jahrhundert bis zum Ende des Alten Reichs und der Napoleonischen Ära verzeichnet. Gleichzeitig finden thematisch und chronologisch korrespondierende Institutionen und Organisationen sowie methodische und hilfswissenschaftliche Ressourcen Eingang in den Katalog.
Die Virtual Library Geschichte versucht als Sektion der Virtual Library Deutschland und Teil der Virtual Library History des European University Institute in Florenz die Internet-Angebote im Bereich der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft zu bündeln und übersichtlich zu präsentieren.
Die Virtual Library Zeitgeschichte ist in der Virtual Library Geschichte die Sektion für die Geschichte des 20. Jh. und versammelt die die Internet-Angebote im Bereich der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft zu diesem Themengebiet.
Die ViFaOst ist ein fachübergreifendes Regionalportal zur Osteuropaforschung. Über detaillierte Suchfunktionen besteht Zugriff auf wissenschaftliche Informationen zu Geschichte, Sprache, Literatur, Politik und Kultur der Länder und Regionen Ost-, Ostmittel- und Südosteuropas. Alle Inhalte sind wissenschaftlich relevant und werden nach internationalen bibliothekarischen Standards erschlossen.
Die ViFaNord bündelt Informationen und Fakten zu Literatur und Forschungsergebnissen über die nordischen Länder (Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden) sowie die baltischen Länder (Estland, Lettland, Litauen). Sie deckt damit den gesamten Norden und Nordosten Europas ab und berücksichtigt auch die historisch gewachsenen Kontakte innerhalb des Ostseeraums mit dem Norden Europas. Die ViFaNord bietet Recherchemöglichkeiten über Bibliothekskataloge, Fachdatenbanken, Aufsatznachweise und wissenschaftlich relevante Quellen und Dokumente aus dem Internet. Insbesondere Quellen aus den Bereichen Politikwissenschaft, Soziologie, Sprach- und Literaturwissenschaft, Informations- und Bibliothekswesen, Geschichte, Anthropogeographie und Volkskunde sind recherchierbar bzw. abrufbar.
Das Portal informiert über Projekte und Tätigkeiten im Bereich der Volkskunde, Europäischen Ethnologie, Kulturwissenschaft und Kulturanthropologie im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. Es bietet Informationen zu aktuellen Veranstaltungen, Publikationen und Linklisten sowie Tagungs-/Kongress- und Projektberichte.
Das Portal bietet eine Literaturdatenbank zur deutschen Wiedervereinigung mit mehr als 53.000 Einträgen zur Online-Recherche, Literaturhinweise zum Thema Wiedervereinigung, DDR etc., Informationen für Journalisten, Linksammlungen zum Thema DDR, Wende, Wiedervereinigung.
Das 2002 gegründete E-Journal mit Werkstattcharakter arbeitet interdisziplinär und epochenübergreifend. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der frühneuzeitlichen Geschichte. Das Journal greift aktuelle Fragestellungen der Geschichts- und Kunstwissenschaft in wissenschaftlich seriöser, lebendiger und zeitgemäßer Form auf. Mit drei festen Ausgaben pro Jahr erscheinen sie in der klassischen Journalform, die man von gedruckten Fachzeitschriften kennt.
Das Fachportal führt eine Datenbank mit Informationen zu allen wichtigen zeitgeschichtlichen Archiven, Datenbanken und Sammlungen. Ziel des Fachportals ist es, die Geschichte vorwiegend Deutschlands der letzten Jahrzehnte, des Deutschen Reiches während des Nationalsozialismus, der DDR und der BRD darzustellen, zu erforschen und öffentlich zu diskutieren. Das Fachportal versteht sich als Informations- und Publikationsplattform für die Forschung und die interessierte Öffentlichkeit und fördert die Erforschung der deutschen Zeitgeschichte im europäischen und globalen Kontext. Durch eine ganzheitliche Betrachtung der Zeitgeschichte wird ein vernetztes Forschen unter Einbezug aller Bereiche von gesamtgesellschaftlicher Relevanz unterstützt.
ZIS ist ein Themenportal zur Zeitgeschichte. Es wird seit 1995 vom Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck betrieben. ZIS bietet Informationen zu ausgewählten Themen der zeithistorischen Forschung. Es ist außerdem zielgerichteter Einstiegspunkt zu wichtigen Online-Ressourcen aus dem Fach.
Das Portal bietet einen zentralen zeithistorischen Einstiegspunkt für die Geschichtswissenschaften im deutschsprachigen Raum. Durch die Nutzung der Möglichkeiten des Internet soll es die fachwissenschaftliche Kommunikation und Diskussion, den Nachweis und die Vermittlung zeithistorisch relevanter Informationen verbessern. Das Angebot des Portals umfasst einen Rezensionsdienst, die elektronische Fachzeitschrift "Zeithistorische Forschungen", eine bibliographische Datenbank für internationale Zeitschriftenaufsätze zur Zeitgeschichte und Mailinglisten. Die angestrebte Erschließung und Aufbereitung von Inhalten bietet neben einer neuen Qualität der fachlichen Information auch erweiterte Möglichkeiten der interaktiven Nutzung, die wissenschaftliche Information, Produktion und Rezeption in neuartiger Weise miteinander verbinden.
Das Informationsportal wird vom Bundesarchiv in Zusammenarbeit mit zahlreichen Einrichtungen im In- und Ausland bearbeitet und umgesetzt. In der Rubrik Archivbestände geben Archive, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen im In- und Ausland über ihr Archivgut zur NS-Zwangsarbeit Auskunft. Diese können über eine geografisch orientierte Suche abgefragt werden. Das Portal bietet auch Zugriff auf das Haftstättenverzeichnis der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“. Die Rubrik Literatur bietet eine umfassende Online-Bibliographie zur Zwangsarbeit im NS-Staat, die regelmäßig aktualisiert werden wird. Die Rubrik Geschichte vermittelt Basisinformationen über den Einsatz von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen im Kaiserreich und im Nationalsozialismus sowie über die Situation der "Displaced Persons" ab Mai 1945. Die Rubrik Leistungen informiert über Entschädigungsbemühungen und Maßnahmen zur Wiedergutmachung seit 1945. Die Rubrik Dokumente veröffentlicht Bilder, Schriftstücken, Zeitzeugenberichte und Biographien. In der Rubrik Links eröffnet ein ausführliches Verzeichnis den Zugang zu weiterführenden und spezialisierten Internetangeboten.
Das Kooperationsprojekt der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", der Freien Universität Berlin und des Deutschen Historischen Museums bewahrt als digitales Archiv die Erinnerung an die über zwölf Millionen Menschen, die für das nationalsozialistische Deutschland Zwangsarbeit geleistet haben. Knapp 600 ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus 26 Ländern erzählen ihre Lebensgeschichte in ausführlichen Audio- und Video-Interviews. Die Interviews wurden digitalisiert und sind über eine Online-Plattform verfügbar.
