Zur Person

Jahrgang 1981, ab 2000 Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie in Bochum und Krakau. 2007–2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum der Stiftung Situation Kunst. Ab 2008 Doktorandin der Research School Bochum. Parallel zur Arbeit an der Dissertation freiberufliche Tätigkeit als Kunstvermittlerin sowie Lehraufträge am Kunstgeschichtlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum. 2014 Promotion (summa cum laude), 2015–2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Theorie und Geschichte von Architektur, Kunst und Design der TU München.


Forschungsschwerpunkte

Der Schwerpunkt der laufenden Forschung ist im Forschungsbereich 4 (Gewalt und Fremdherrschaft im ‚Zeitalter der Extreme‘) angesiedelt, in dem Annika Wienert das Projekt „Zerstörte Architektur als Chiffre der Gewalt“ bearbeitet.

Weitere Arbeitsgebiete:

Kunst und Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts

Architekturtheorie

Holocaust-Studies


Veröffentlichungen

Monografien

Das Lager vorstellen. Die Architektur der nationalsozialistischen Vernichtungslager, Berlin 2015.

Herausgegebene Bände            

(zusammen mit Alexandra Klei und Katrin Stoll) 8. Mai 1945. Internationale und interdisziplinäre Perspektiven, Berlin 2016.

(zusammen mit Alexandra Klei und Katrin Stoll) Die Transformation der Lager. Annäherungen an die Orte nationalsozialistischer Verbrechen, Bielefeld 2011.

Aufsätze

„Artige, bösartige Kunst“, in: Kunst und Politik im Nationalsozialismus, hg. v. Silke von Berwordt-Wallrabe, Jörg-Uwe Neumann und Agnes Tieze, Bielefeld/Berlin 2016, S. 49-56.

„Kriegsfolgen in Kubikmetern gemessen. Enttrümmern als Entnazifizierung“, in: 8. Mai 1945. Internationale und interdisziplinäre Perspektiven, hg. v. Alexandra Klei, Katrin Stoll und Annika Wienert, Berlin 2016, S. 255-273.

„Politische Theorie des Opfers“, in: ARCH+ (2015), S. 117–118.

„Zur baulichen Entwicklung der ‚Aktion-Reinhard‘-Lager“, in: Die Transformation der Lager. Annäherungen an die Orte nationalsozialistischer Verbrechen, hg. v. Alexandra Klei, Katrin Stoll und Annika Wienert, Bielefeld 2011, S. 229–245.

 „Die ‚Feindstaaten‘“, in: Mosaik der Welt. Die Christuskirche Bochum und der Platz des Europäischen Versprechens, hg. v. Hans H. Hanke, Essen 2009, S. 96–99.

„Zeichnen im Raum“, in: RUBENS 112 (2007), S. 5.

„Monument und Anti-Monument. Der Wettbewerb für ein Denkmal in Auschwitz-Birkenau in kunsthistorischer Perspektive“, in: KZ-Verbrechen. Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager und ihrer Erinnerung, hg. v. Wojciech Lenarczyk et al., Berlin 2007, S. 139–156.

Katalogbeiträge

„Volkmar Haase“; „Carlernst Kürten“; „Thomas Stricker“; „Günter Tollmann“, in: Public Art Ruhr. Die Metropole Ruhr und die Kunst im öffentlichen Raum, hg. v. Walter Smerling und Ferdinand Ullrich, Köln 2012, S. 60; 98; 182; 184.

„Rudolf Holtappel: Fotografie und regionale Identität“, in: Positionen der modernen Fotografie, Ausstellungskatalog Situation Kunst 2009, S. 197–203.

„François Morellet: 2 trames de tirets parallèles jaune-jaune orange, 1970“, in: Nur der Schein trügt nicht, Ausstellungskatalog Situation Kunst, Bielefeld 2009, S. 44–46.

„Dirk Reinartz: totenstill“, in: Situation Kunst. Die Erweiterung 2006, Ausstellungskatalog, Düsseldorf 2008, S. 165–171.


Akademische Ämter, Mitgliedschaften, Auszeichnungen

2008–2011 Promotionsstipendium der Research School Bochum

2011–2012 Promotionsstipendium der Fondation pour la Mémoire de la Shoah (Paris)

2016 Theodor-Fischer-Preis für Architekturgeschichte des Zentralinstituts für Kunstgeschichte (München)

2016 Marko-Feingold-Preis der Universität sowie Stadt und Land Salzburg

Mitglied im Verband deutscher Kunsthistoriker und im Ulmer Verein – Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e.V.


Aktuelle Veranstaltungen

Keine Nachrichten verfügbar.
25
Apr
Vortrag
Univ.-Doz. Dr. Werner Telesko: The queen’s bodies. Repräsentation und Bildpolitik bei Maria Theresia (1717–1780)
Mehr lesen