Podiumsdiskussion anlässlich des Erscheinens der polnischen Ausgabe von Eduard Mühle: "Breslau – Geschichte einer europäischen Metropole"

Buchvorstellung

Di. 07.06.2016 | 18:00 Uhr
Warschau

Veranstalter:
Deutsches Historisches Institut Warschau
Wissenschaftsverlag PWN

Begrüßung
Prof. Dr. Miloš Řezník, Direktor des Deutschen Historischen Instituts Warschau
Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Eduard Mühle
Prof. Dr. Karol Modzelewski
Prof. Dr. Henryk Samsonowicz

Über tausend Jahre Stadtentwicklung unter wechselnden politischen Herrschaften und kulturellen Einflüssen – zwischen Böhmen, Polen, Österreich und Preußen – haben sich in die Topographie und Architektur Breslaus, der Europäischen Kulturhauptstadt 2016, eingeschrieben. Am Beispiel der wichtigsten Bauten und bedeutender Persönlichkeiten der einzelnen Epochen schildert Eduard Mühle in seinem nun auf Polnisch vorliegenden Buch Breslau – Geschichte einer europäischen Metropole (Historia Wrocławia, PWN 2016) die charakteristischen Strukturen der Stadt und die grundlegenden Aspekte ihrer Geschichte. Ausgehend jeweils von einem zentralen Architekturdenkmal, vermittelt Mühle ein lebendiges Bild jeder Epoche und veranschaulicht, warum die Stadt zu Recht zu den vielfältigsten europäischen Metropolen gezählt wird. Dabei werden auch Fragen der Identität der Stadt und ihrer Bewohner mit einbezogen.

Eduard Mühle ist Professor für Geschichte Ostmitteleuropas und Osteuropas und Direktor der Abteilung für Osteuropäische Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Von 2008 bis 2013 war er Direktor des Deutschen Historischen Instituts Warschau.
Die Diskussion wird simultan ins Polnische bzw. Deutsche übersetzt.

Am Vorabend der Veranstaltung, am 6. Juni 2016 um 18.00 Uhr, wird das Buch im Klub PROZA, Przejście Garncarskie 2 in Breslau vorgestellt. Dort diskutieren mit dem Autor Dr. Maciej Łagiewski, Direktor des Stadtmuseums Breslau, sowie Prof. Dr. Teresa Kulak vom Institut für Geschichte der Universität Breslau.

EINLADUNG

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