„Seit 1918… Staatsentstehung, Monarchienzerfall und Revolutionserfahrung im Rückspiegel nationaler Jubiläen"

Tagung

Do. 11.10.2018 | 15:00 -
Sa. 13.10.2018 | 17:00 Uhr
Prof. Dr. Miloš Řezník
Prof. Dr. Maciej Górny
Warschau

Jahreskonferenz der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historikerkommissionen „Seit 1918… Staatsentstehung, Monarchienzerfall und Revolutionserfahrung im Rückspiegel nationaler Jubiläen“, organisiert gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Institut Warschau und in Kooperation mit: der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Warschau, der Botschaft der Slowakischen Republik Warschau, der Botschaft der Tschechischen Republik Warschau, dem Slowakischen Institut Warschau, dem Tschechischen Zentrum Warschau. Tagungsort: Deutsches Historisches Institut Warschau, Al. Ujazdowskie 39, 00-450 Warschau. Konferenzsprachen: Deutsch und Polnisch (Simultanübersetzung), Englisch

Donnerstag, 11.10.2018
15.00
Podiumsdiskussion
„Erste Republik“, „Zweite Republik“, „Weimarer Republik“ und „der Staat, den keiner wollte“ –
Parallele Anfänge 1918 in der Mitte Europas mit diversen Ausgängen
Moderation: Jana Osterkamp (München)
Roman Holec (Bratislava)
Frank Hadler (Leipzig)
Andrii Portnov (Frankfurt an der Oder)
Miloš Řezník (Warschau)
18.00
Filmvorführung
Grosses Zerstören (1918) aus dem Zyklus Tschechische Jahrhundert, Produktion: České televize, 2013 mit M. Huba, M. Donutil, M. Finger, D. Kolářová, I. Bareš, J. Bábek u. A., Drehbuch: P. Kosatík, Kamera: M. Krejčí, Regie: R. Sedláček. Film im tschechischen Originalton mit polnischen Untertiteln.


Freitag, 12.10.2018
9.30
Eröffnung der Tagung
Maciej Górny – Frank Hadler – Miloš Řezník
Einführung in das Tagungsthema
10.00
Piotr T. Kwiatkowski (Warschau)
Die Herausbildung von Mustern zur Feier historischer Jahrestage in Polen
10.45
Nina Lohmann – Jiří Pešek (Prag)
Die Prager Feierlichkeiten zur Gründung der Tschechoslowakei 1928: Zwischen einer Erinnerung an die historische Realität und einem Dekolonialisierungsmythos
11.30
Kaffepause
11.45
Iwona Dadej (Berlin/Warschau) – Anna Nowakowska-Wierzchoś (Warschau)
Umkämpfte Erinnerung’. Wie und von wem wurde die Teilnahme von Polinnen am Ersten Weltkrieg in der Öffentlichkeit und auf der Jubiläumsfeier 1928 präsentiert?
12.30
Miloslav Szabo (Bratislava)
Repräsentationen des „Wende“ von 1918 anlässlich des 10. Jahrestages der Gründung der RČS
13.15
Mittagspause
14.30
Christhardt Henschel (Warschau)
Waffenbrüder auf Distanz. Jüdische Sichtweisen auf die polnische Unabhängigkeit (1928 und 1938)
15.00
Maciej Górny (Warschau)
Paralele Erinnerungskulturen an den Ersten Weltkrieg und die Unabhängigkeitskriege in Ostmitteleuropa
1918-1939
15.30
Roman Holec (Bratislava)
Rituale der Republik 1928-1938-1948
16.00
Kaffeepause
16.30
Geschlossene Arbeitssitzungen der Kommissionssektionen

Samstag, 13.10.2018
9.30
Hildegard Schmoller (Wien):
Nichts zu feiern?! – Der „12. November“ in Österreich
10.15
Marcin Jarząbek (Krakau)Czechoslovak Legionnaires in 1938 and their Rituals of National Consolidation, or from the Children to the Orphans of the Republic
11.00
Andrea Talabér (Prag)
The Saint and the King: the National Day of St Stephen in Hungary in 1938 and 1988
11.45
Kaffeepause
12.00
Frank Hadler (Leipzig)
Im Schatten von 70 Jahren „Roter Oktober“ und Perestroika
12.45
Arūnas Vyšniauskas (Vilnius)
Zur Problematik der baltischen Staatsgeburten vor 100 Jahren. Ein Vergleich der Monografien zur Entstehungsgeschichte der baltischen Staaten von Gregor Rutenberg (1928), Stanley W. Page (1959) und Sigmar Stopinski (1997)
13.30
Abschlussdiskussion
14.00
Ende der Tagung
15.30
Geschlossene Arbeitssitzung der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historikerkommission

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