Funktionalisierung von Geschichte in der Spätmoderne. Konzepte - Methoden - Forschungsperspektiven: Workshop

Tagung

Do. 17.09.2015 | 09:15 -
Fr. 18.09.2015 | 16:00 Uhr
Warschau

Seit einiger Zeit scheint sich ein grundsätzlicher Wandel in der Funktionalität von Geschichte und in der öffentlichen wie individuellen Nutzung der Vergangenheit zu vollziehen. Im Wissen darum, das bislang kein integrales Konzept zur Erforschung von öffentlicher Geschichte existiert, wurde bewusst die heterogene „Landschaft“ praktizierter Zugänge zum Ausgangspunkt genommen. Einerseits wird hier an ältere Ansätze angeknüpft, andererseits werden neue Herangehensweisen und Terminologien erprobt. Die zentralen Leitfragen des Symposiums lauten: Welche (neuen) Phänomene existieren, wodurch zeichnen sie sich aus? Wie lassen sich die Prozesse eines pluralistischen Umgangs mit Geschichte begrifflich und theoretisch fassen, wie methodisch analysieren? Wo haben wir es „nur“ mit neuen Gegenständen, wo mit neuen Konzepten oder gar Programmatiken zu tun?

 

PROGRAMM

22
Nov
Kolloquium
Maren Hachmeister (Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, München)
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