Von Königsberg zu Kaliningrad. Konfliktlinien, Kooperationsstrukturen und Perspektiven einer schwierigen Region

Tagung

Do. 13.06.2002 | 18:00 -
So. 16.06.2002 | 13:00 Uhr
Kaliningrad

VON KÖNIGSBERG ZU KALININGRAD. KONFLIKTLINIEN, KOOPERATIONSSTRUKTUREN UND PERSPEKTIVEN EINER SCHWIERIGEN REGION

Eine Arbeitstagung der Fachgruppe Politikwissenschaft Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. In Zusammenarbeit mit dem DHI Warschau und in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Politikwissenschaft der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde

vom 13. bis 16. Juni 2002 in Kaliningrad

Tagungsort:
Deutsch-Russisches Haus

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Klaus Ziemer

Veranstaltungsort: Kaliningrad,
Deutsch- Russisches Haus

PROGRAMM

Donnerstag, 13. Juni 2002

Anreise der Teilnehmer
18.00 Uhr STADTRUNDFAHRT/ EXKURSION MIT DEM BUS AB DEM HOTEL "BALTIKA"
20.30 Uhr Abendessen

Freitag, 14. Juni 2002

9.00 Uhr
BEGRÜSSUNG PROF. DR. KLAUS ZIEMER, Leiter des Deutschen Historischen Instituts, Warschau
DR. HEIKE DÖRRENBÄCHER,  Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, Berlin

DIE HISTORISCHE ROLLE KÖNIGSBERGS
PROF. VALERIJ GAL'COV, Historiker, Kaliningrad

DIE KONFLIKTLINIEN IN DER REGION AM ENDE DES ERSTEN WELTKRIEGS
PD. DR. LUTZ OBERDOERFER, Universität Greifswald

11.15 Uhr
Kaffeepause

11.30 Uhr
DER ZWEITE WELTKRIEG IM BEWUSSTSEIN DER EINWOHNER KALININGRADS
PROF. ALEXANDR ZOLOV, Historiker, Kaliningrad

12.30 Uhr
Mittagessen

14.00 Uhr
PROBLEME DES WIEDERAUFBAUS VON KÖNIGSBERG/KALININGRAD NACH 1945
VIKTOR BRITAN, Ex-Chefarchitekt von Kaliningrad

GESELLSCHAFTLICH-DEMOGRAPHISCHE PROBLEME KALININGRADS SEIT DEM ENDE DES ZWEITEN WELTKRIEGS
PROF. JURIJ KOSTJAŠOV, Kaliningrad

15.30 Uhr
Kaffeepause

16.00 Uhr
HISTORISCHES BEWUSSTSEIN UND IDENTITÄT DER HEUTIGEN EINWOHNER VON KALININGRAD
OLEG GLUŠKIN, Mitglied des Schriftstellerverbandes Russlands, Kaliningrad, ALEXANDER POPADIN, Kulturologe, Kaliningrad, DR. ECKHARD MATTHES,  Lüneburg

18.00 Uhr
Abendessen

ABEND ZUR FREIEN VERFÜGUNG

Samstag, 15.Juni 2002

9.00 Uhr
DIE BEZIEHUNG DES GEBIETS KALININGRAD ZUM FÖDERALEN ZENTRUM
SOLOMON GINSBURG,  Abgeordneter der Gebietsduma, Kaliningrad

WIRTSCHAFTLICHE PROBLEME KALININGRADS
DR. STEPHAN STEIN, Leiter der Außenstelle Kaliningrad der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Russland, Kaliningrad

10.45 Uhr
Kaffeepause

KALININGRAD IN DER "DIPLOMATIE DER ZIVILGESELLSCHAFT"
ADAM ZIELIŃSKI, Stefan-Batory-Stiftung, Warschau, EWA ROMANOWSKA, Borussia/Allenstein, DR. SERGEJ HENKE, Direktor des Deutsch-Russischen Hauses, Kaliningrad, PROF. DR. RAIMUNDAS LOPATA, Vilnius

12.30 Uhr
Mittagessen

14.00 Uhr
DIE ZUKUNFT KALININGRADS
JAROSŁAW CZUBIŃSKI, Polnischer Generalkonsul, Kaliningrad, JERZY BAHR, Botschafter der Republik Polen in Litauen, Vilnius, DR. VIKTOR ROMANOVSKIJ, Leiter der Kaliningrader Gebietsverwaltung für internationale Beziehungen
HELMUT STEINEL, Europäische Kommission, Brüssel, VITAUTAS ŽALYS, Litauischer Generalkonsul in Kaliningrad
DR. CHRISTIAN WELLMANN, SCHIFF, Kiel

Sonntag, 16. Juni 2002

09.00 Uhr
Fahrt ans Meer nach Svetlogorsk (Rauschen)

13.00 Uhr
Transfer zum Flughafen

Die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. (DGO) gehört zu den wichtigsten Trägern der Osteuropaforschung in Deutschland. Sie wirkt seit 1913 als renommiertes Forum für die wissenschaftlich-publizistische Erörterung der politischen, ökonomischen und kulturellen Entwicklungen im Osten Europas und den Dialog zwischen Ost und West. Durch ihre Veranstaltungen und Veröffentlichungen informiert die Gesellschaft über aktuelle Entwicklungen und Trends in Osteuropa. Die Mitglieder der DGO sind wichtige Multiplikatoren aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur.

Besondere Schwerpunkte der Arbeit sind

  • die Jahrestagung der DGO, auf der sich namhafte Wissenschaftler, Politiker und Publizisten aus dem In- und Ausland treffen, um über zukunftsweisende Themen der Osteuropaforschung sowie die aktuelle Situation in Osteuropa zu diskutieren;
  • wissenschaftliche Fachtagungen, Konferenzen und internationale Kongresse, die sich an das Fachpublikum sowie alle an Osteuropa Interessierten wenden;
  • ad-hoc Symposien und Gespräche, mit denen auf aktuelle Entwicklungen in Osteuropa reagiert wird;
  • ein bundesweites Netz von 26 Zweigstellen, die mit Vorträgen und anderen Veranstaltungen zur Diskussion internationaler und für Osteuropa relevanter Fragen beitragen;
  • Diskussionsforen in acht Fachgruppen, die den wissenschaftlichen Diskurs fördern und insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs in die Wissenschafts- und Forschungsarbeit einbinden;
  • Kontakt-, Experten- und Netzwerkvermittlung. In der DGO sind über 850 Wissenschaftler, Journalisten, Politiker, Wirtschaftsexperten etc. vereinigt, die über Know How und Expertenwissen verfügen. Die Geschäftsstelle vermittelt Kontakte und Informationen und gibt einen Info-Brief der Gesellschaft, der vierteljährlich erscheint, heraus.

Die DGO hat die Rechtsform eines überparteilichen und gemeinnützigen Vereins. Der Sitz der Gesellschaft ist Berlin. Die Gesellschaft ist Mitglied im "International Council for Central and Eastern European Studies".

Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V.
Schaperstr. 30
10719 Berlin
Tel.: 030 / 21 47 84 12
Fax: 030 / 21 47 84 14
E-mail: info@dgo-online.org
Internet: www.dgo-online.org
Geschäftsführerin: Dr. Heike Dörrenbächer

Publikationen:

OSTEUROPA ist eine Zeitschrift für Gegenwartsfragen. Sie wurde 1925 gegründet und erscheint monatlich. Die Zeitschrift berichtet über Rußland sowie die anderen Länder Ost-, Mittel- und Südosteuropas und behandelt übergreifende Ost-West-Themen. Sie informiert u.a. über Außen- und Innenpolitik, Wirtschaft, Nationalitäten, Gesellschaft, Kultur, Literatur, Bildungswesen, analysiert neue Entwicklungen und greift auch zeitgeschichtliche Themen auf. Darüber hinaus dient sie als Forum zur Diskussion aktueller Fragen der Osteuropaforschung. Die Zeitschrift hat einen umfangreichen Rezensionsteil und bringt eine laufende Bibliographie. Der Archiv-Teil enthält Dokumente und Materialien in deutscher Übersetzung. Seit 1998 ist die Zeitschrift auch im Internet präsent. Über "Osteuropa online" wird nunmehr ein umfangreiches Service-Angebot bereitgestellt, etwa die Verbindung zu osteuropäischen Zeitungen und Zeitschriften.
Redaktion: Dr. Manfred Sapper und Jutta Unser M.A., Großkölnstr. 32-34, 52062 Aachen, Telefon 02 41/3 27 07, Telefax 02 41/40 58 79, E-mail: oe@rwth-aachen.de "Osteuropa-online":
www.rwth-aachen.de/ipw/Ww/osteuropa/index.html

OSTEUROPA-RECHT beschäftigt sich mit Gegenwartsfragen der Rechtssysteme und der Rechtswissenschaft in den osteuropäischen Staaten. Sie wurde 1955 gegründet und erscheint seit 1999 sechsmal im Jahr.
Redaktion: Dr. Dietrich Frenzke und Dr. Herbert Küpper unter Mitarbeit von Edith Drehsen, Institut für Ostrecht der Universität zu Köln, Klosterstr. 79d 50931 Köln, Telefon 02 21/4 70-55 75/5584
Telefax 02 21/4 70-55 82 E-mail: herbert.kuepper@uni-koeln.de

OSTEUROPA-WIRTSCHAFT ist eine Zeitschrift für Gegenwartsfragen der Wirtschaftsentwicklung in den osteuropäischen Ländern sowie für theoretische Fragen der Wirtschaftstransformation. Sie wurde 1956 gegründet und erscheint vierteljährlich.
Redaktion: Dr. Franz-Lothar Altmann, Forschungsinstitut für Internationale Politik und Sicherheit (SWP), Ludwigkirchplatz 3-4, 10719 Berlin, Tel.: 030-88007-261 / Fax: 030-88007-100, E-mail: FL.Altmann@swp-berlin.org

In der Schriftenreihe OSTEUROPAFORSCHUNG werden Tagungsergebnisse und Monographien aus dem Bereich der Osteuropaforschung publiziert. Die Reihe umfaßt inzwischen 40 Bände. Ein Verzeichnis ist bei der Geschäftsstelle der Gesellschaft erhältlich.

OTTO WOLFF-DATENBANK: Sie vermittelt über 2000 detaillierte Informationen über alle Forschungs-, Lehr- und Dokumentationsstellen der Osteuropaforschung in der Bundesrepublik Deutschland, in Österreich und der Schweiz, ist über Links mit weiteren Institutionen verbunden, wird laufend aktualisiert und soll nach Ost und West hin ausgebaut werden. Die Datenbank ist im Internet abrufbar unter:http://www.rwth-aachen.de/ipw/Ww/osteuropa/owdaten.html

28
Nov
Vortrag
Prof. Dr. Jaroslav Miller (Olomouc): Exporting Central Europe or History Discontinued? Postwar Political Exile in Australia: A Case Study of Czechoslovak Emigration, 1948–1989
Mehr lesen