Migrationspolitiken und rassistische Ausgrenzung


Eine Gruppe Deutschsprachiger auf dem Weg nach Kanada. Sie stammten aus Wolhynien in der heutigen Ukraine, hatten dort Familie und einen neuen Hof. Mitte der 1890er Jahre brachen sie auf. Sie machten sich auf den Weg ins englischsprachige Ausland und siedelten sie sich sich in der Nähe des kanadischen Ortes Edmonton an. Ihren Hof gaben sie auf, Familienmitglieder ließen sie zurück.
Warum machten sich diese Menschen auf die beschwerliche Reise? Jan Musekamp geht dieser Frage auf den Grund. In seiner Forschung untersucht unser stellvertretender Direktor Migrationspolitiken, die ihren Ursprung im 19. Jahrhundert haben und im Kern noch heute bestehen.
Mehr über sein Projekt: „'Global Color Lines': Migrationspolitiken und rassistische Ausgrenzung am Ende des 19. Jahrhunderts" lesen Sie auf dem Themenportal der Max Weber Stiftung.