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Neuerscheinung: Diskonnektivität: Zerfall oder Strukturwandel von Netzwerken im vormodernen Ostmitteleuropa?

Im Kontext der Beschäftigung mit Globalisierung wurde von Geistes- und Sozialwissenschaftlern der Begriff der Diskonnektivität geprägt. Er relativiert das bisherige lineare Verständnis einer intensiven, stets voranschreitenden Verdichtung und Vernetzung von Netzwerken und fokussiert stattdessen auf das komplexe und dialektische Verhältnis von Verflechtung, fehlender Verbindung und Entkoplung. 

In historischer Perspektive wird dabei zwischen drei grundlegenden Formen von Diskonnektivität unterschieden: 
a) Unterbrechungen
b) Abwesenheiten
c) Umwege 

Die erstgenannten Unterbrechungen stehen im vorliegenden Konferenzband im Mittelpunkt und werden am Beispiel von Netzwerken ökonomischer, kultureller, politischer, sozialer oder kommunikativer Natur exemplarisch untersucht.

Dariusz Adamczyk und Stephan Flemmig (Hrsg.): Diskonnektivität: Zerfall oder Strukturwandel von Netzwerken im vormodernen Ostmitteleuropa?, Gleichen und Zürich: Hans Hansen-Schmidt, 2025.  Zur Kritik der Geschichtsschreibung 17.

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