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Erklärung

Mit großer Bestürzung hat das Deutsche Historische Institut Warschau die Nachricht vom Bombenangriff auf den Sitz der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine in Kiew zur Kenntnis genommen. Der Angriff traf eine der wichtigsten Institutionen des ukrainischen Wissenschaftslebens und forderte Tote und zahlreiche Verletzte.

Wir sind in unserer Trauer mit den Familien und Angehörigen der Opfer verbunden und sprechen allen Betroffenen unsere Solidarität aus.

Besondere Worte der Unterstützung richten wir an unsere ukrainischen Kolleginnen und Kollegen – Forscherinnen und Forscher, die trotz des andauernden Krieges ihre wissenschaftliche Arbeit fortsetzen, das intellektuelle und kulturelle Erbe bewahren und die internationale akademische Zusammenarbeit aufrechterhalten.

Angriffe auf die Zivilbevölkerung, wissenschaftliche Einrichtungen und Kulturgüter führen zu irreparablen Verlusten. Gegen Menschen gerichtete Gewalt sowie die Zerstörung von Einrichtungen, die der Wissenschaft, Kultur und Bewahrung des gemeinsamen Erbes dienen, verurteilen wir entschieden.

Das Deutsche Historische Institut Warschau steht weiterhin in Solidarität mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft der Ukraine.

Magdalena Saryusz-Wolska
Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Warschau

Jan Musekamp
Stellvertretender Direktor des Deutschen Historischen Instituts Warschau

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