Benedek Pál
Zur Person:
Benedek Pál ist Doktorand am Institut für Geschichtswissenschaft der Central European University (CEU) in Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind das politische und wirtschaftliche Denken in Polen und Ungarn im letzten Jahrzehnt des Staatssozialismus. In seiner Dissertation mit dem Titel „Zwischen Krise und Reform: Polnische und ungarische kritische intellektuelle Diskurse über die Zukunft des Staatssozialismus, 1979–1989” kartografiert er eine Vielzahl von Debatten zu politischen, wirtschaftlichen und sozialen Themen, um unterschiedliche Auffassungen zu den Begriffen „Krise” und „Reform” aufzudecken. Mit seiner Arbeit möchte er eine intellektuelle Vorgeschichte der Transformationen erzählen und die Entstehung von Alternativen zum Staatssozialismus wie Marktwirtschaft und liberale Demokratie nachzeichnen, die zu konstitutiven Elementen der Demokratien nach 1989 wurden. Bevor er an die CEU kam, berichtete Benedek als Autor für ungarische Medien über die polnische Politik. Er kommentiert weiterhin wichtige politische Ereignisse in Polen für ungarische Plattformen.
Publikationen:
Pál, Benedek. “Negotiating the Future of State Socialism. Liberals and Their Contenders in Hungary, 1980-1987.” In Market Economists Beyond the West The Agents of Peripheral Liberalism, 1970-2020, edited by Tobias Rupprecht. Routledge, 2026.
Pál, Benedek. “‘We All Talk About Crisis, but What Do We Mean by Crisis?’: Polish and Hungarian Intellectuals Negotiating the Crisis of State Socialism in the First Half of the 1980s.” In East Central European Crisis Discourses in the Twentieth Century: A Never-Ending Story?, edited by Balázs Trencsényi, Lucija Balikić, Una Blagojević, and Isidora Grubački. New York: Routledge, 2024.
