Zum Hauptinhalt springen Zur Sitemap springen Zum Kontakt springen Zum Fußbereich springen
Stipendiatin

Gundula Pohl 

Gundula Pohl ist seit 2023 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrgebiet Public History der FernUniversität in Hagen. In ihrem Promotionsprojekt erforscht sie historische Vergleiche extremer Gewalt als politische Ressource in Belarus.

Von 2012 bis 2020 studierte sie Geschichte, Europäische Ethnologie und Osteuropäische Kulturstudien in Berlin, Lublin, Potsdam und Sankt Petersburg. Für ihre Masterarbeit über Memorialisierungen der Shoah in Minsk und Maly Trascjanec erhielt sie 2021 den Hans-Jürgen-Bachorski-Preis der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam.

Von 2021 bis 2022 war Gundula Pohl Wissenschaftliche Volontärin der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und forschte zur Haftgeschichte der deutschen Kommunistin Anna Schlotterbeck. Die daraus entstandene biografische Studie erschien 2024.

Publikationen:

  • Alte Geschichte, neue Zahlen. Das geschichtspolitische Projekt „Genozid am belarusischen Volk“ im Minsker Museum des Großen Vaterländischen Krieges, in: Andrea Brait, Cindy Düring, Christine Gundermann, Tobias Kley (Hg.), Krieg Ausstellen. Museale Repräsentationen von Gewalt in der didaktischen Reflexion (Arbeitstitel), Verlag Peter Lang:Frankfurt am Main (erscheint 2026)
  • Content Creator in Uniform: Belarus’ Genozidkampagne als nicht-lineares Fernsehen, Osteuropa 1-3/2025, 451–458
  • Beyond Death: The ‘Genocide of the Belarusian People’ and its Application in Court, Journal of Genocide Research, 15.1.2025, S. 1–15, www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/14623528.2025.2450184
  • Denkmäler als Raumproduzenten. Der Gedenkkomplex Trascjanec bei Minsk, in: Janine Fubel, Alexandra Klei, Annika Wienert (Hg.): Space in Holocaust Research. A Transdisciplinary Approach to Spatial Thinking, Berlin: DeGruyter 2024.
  • Ich bin kein Parteifeind! Anna Schlotterbeck in den Mühlen der stalinistischen Parteisäuberungen, Berlin:Stiftung Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen 2024.