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Stipendiatin

Lidiia Krier

Zur Person: 

Lidiia Krier absolvierte 2018 ihr Studium der Musikwissenschaften am Moskauer Konservatorium und schloss 2024 ihr Masterstudium zu Musik und Performance an der Universität Bayreuth erfolgreich ab. In ihrer Masterarbeit (betreut von Prof. Dr. Kordula Knaus und Prof. Dr. Anno Mungen) untersuchte sie die Strategien der Selbstpositionierung der russischen Opernkomponistin Valentina Serova (1847–1924) im Kontext genderspezifischer Rollenvorstellungen im Russland der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Im Rahmen ihres Promotionsstudiums forscht Lidiia Krier zu NS-Orchestern in den besetzten polnischen Gebieten während des Zweiten Weltkriegs, mit Schwerpunkt auf Poznań im Reichsgau Wartheland sowie Kraków im Generalgouvernement (Betreuung Prof. Dr. Krzysztof Kozłowski, UAM Poznań und Prof. Dr. Anno Mungen, Universität Bayreuth).

Bereits während ihres Masterstudiums war sie an verschiedenen Kulturinstitutionen tätig, unter anderem bei den Internationalen Gluck Festspielen als Referentin der Geschäftsleitung und Mitarbeiterin des Künstlerischen Betriebsbüros. Darüber hinaus engagiert sie sich ehrenamtlich im Vorstand des Vereins Almaviva e.V. – Musiktheater Netzwerk Uni Bayreuth, der Absolvent*innen und Studierende der musik- und theaterwissenschaftlichen Studiengänge miteinander vernetzt.

Derzeit ist sie am Forschungsinstitut für Musiktheater (fimt) der Universität Bayreuth als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Zu ihren Aufgaben zählen u.a. die Betreuung der Publikationen des fimt (Thurnauer Schriften zum Musiktheater und der Online-Zeitschrift ACT) und die Mitorganisation der Konferenz Music, Violence, Memory in Auschwitz-Birkenau (fand im November 2025 in Oświęcim, Polen, in Kooperation mit der UAM Poznań und dem Museum und Memorial Auschwitz-Birkenau, statt).

Publikationen: 

  • Pál, Benedek. “Negotiating the Future of State Socialism. Liberals and Their Contenders in „Liveness einer Maschine? Überlegungen zum Digitalen Musiktheater während der COVID-19-Pandemie“. In: Act – Zeitschrift für Musik & Performance, Bd. 13, Nr. 1: Oper und Co. für die Zukunft!? Musiktheater zwischen Institution, Digitalität und künstlerischer Forschung, hg. von Marie-Anne Kohl und Silvia Bier, 2026.

  • „Schade, dass Sie kein Junge sind“. Strategien der (Selbst-)Positionierung von Walentina Serowa (1846–1924) als Pianistin und Opernkomponistin in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Russland. Bayreuth, 2025. Masterarbeit, Universität Bayreuth, Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät, 2024. DOI: 10.15495/EPub_UBT_00008534.