Dr. Olga Gontarska

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

+48 22 525 83 00
gontarska@dhi.waw.pl


Zur Person

Olga Gontarska, geboren 1982 in Warschau, absolvierte ihr Geschichtsstudium an der Krakauer Jagiellonen-Universität. Im Rahmen ihrer Dissertation, die sie 2006 verteidigte, beschrieb sie das Verhältnis der Avantgarde-Künstler A. Rodczenko, W. Meyerhold und J. Samjatin zur Macht im sowjetischen Russland. Darauf folgte ein Aufbaustudium im Bereich Journalismus und Kommunikation an der Universität Warschau (2007). Gontarska war Doktorandin am Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Ihre Doktorarbeit zum Thema "Geschichtsvorstellungen in ukrainischen Spielfilmen nach 1991" verteidigte sie 2021 (summa cum laude). Von 2016 bis 2018 absolvierte sie verschiedene Kurzpraktika am Institut für Geschichte der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften. Von 2020 bis 2021 war sie an der Universität Warschau für die Zusammenarbeit mit den Ländern Mittel- und Osteuropas, dem Visegrad-Fonds und der Nationalen Agentur für akademischen Austausch (NAWA) verantwortlich. Seit Juni 2021 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am DHI Warschau

 

 


Forschungsschwerpunkte

Thema der laufenden Forschungen ist das Projekt „Euroskepsis. Europas Gegenbewegungen. Euroskeptische Verflechtungen von den Anfängen der Europäischen Integration bis heute”. Das Projekt ist im Forschungsbereich 5 (Funktionalität von Geschichte in der Spätmoderne) angesiedelt.

 

Weitere Arbeitsgebiete:

  • Transformationsgeschichte Mittel- und Osteuropas
  • Euroskeptizismus
  • Kulturelles Gedächtnis, Geschichtskultur, Geschichtspolitik und Repräsentationen von Geschichte
  • Zeitgeschichte der Ukraine
  • Filme als historische Quellen

Veröffentlichungen

Between historical politics and practice. Ukrainian struggle with the Past. The National Museum of the History of Ukraine in the Second World War case study, in> „Institute of National Remembrance Review”, (1) 2019, S. 265-281.

Searching for inclusive history: Crimean Tatars in Ukrainian films, in> „Studia z Dziejów Rosji i Europy Środkowo-Wschodniej”, vol. 53 special issue (2018). S. 199-215.

Друга світова війна в Україні: кінематографічна розповідь про минуле, фільм як історичне джерело [WWII in Ukraine: cinema depicing the past, movies as historical sources], „Каразінські Читання (історичні науки). Тези доповідей 71-ї Міжнародної конференції молодих учених”, Харків 2018, S. 124-126.

Історичне кіно в дослідженнях пам'яті в Україні часів трансформації [Historical cinema as a source for memory studies of Ukrainian transformation period], Історичні і політологічні дослідження. Спеціальний випуск: доповіді на міжнародній науково-практичній конференції «Трансформації історичної памяті», red. N. Temirowa, Вінниця 2018, S. 97-102.

Identity and boundaries in Baltic Sea Region, in> „Baltic Worlds”, Oct. 2016, Vol. IX:3, S. 81.



20
Okt
Kolloquium
Anne Seidel: Literarische Repräsentationen der Stadt im Ausnahmezustand. Urbaner Raum und städtische Praxis in Literatur über die Belagerung von Sarajevo, die Blockade von Leningrad und den Warschauer Aufstand
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