International Summer School: „Innovative Perspectives on Holocaust Research: Sources, Methods, and Digital Tools"
So. 05.07.2026 | 10:00
Warschau

Während der Sommerschule wollen wir neue methodische Perspektiven erkunden, indem wir lokale und transnationale Geschichte auf der Grundlage verschiedener neu interpretierter Quellen oder bisher unbekannter Materialien kombinieren und dabei unterschiedliche Forschungsmethoden und -instrumente für die Untersuchung des Holocaust einsetzen. Unser besonderes Interesse gilt dem Holocaust in ländlichen Gebieten – kleineren Städten und ländlichen Regionen außerhalb der Großstädte –, wo andere Dynamiken und Faktoren der Gewalt und der Überlebensversuche herrschten. Schließlich werden wir über Erinnerung und Herausforderungen in der Holocaust-Forschung nachdenken – insbesondere im Zusammenhang mit der „Krise der Erinnerung“, die mit dem Tod der letzten Überlebenden und Zeitzeugen und dem Aufkommen neuer, insbesondere digitaler Forschungsmethoden und -werkzeuge zusammenhängt.
Das Ziel der Sommerschule ist es, den Austausch zwischen jungen Wissenschaftlern (Doktoranden und fortgeschrittenen Masterstudenten) zu fördern, die zu Mittel- und Osteuropa forschen. Sie bietet auch die Gelegenheit, Projekte, methodische Ansätze und Quellen vorzustellen und zu diskutieren. Wir planen auch Besuche von Holocaust-Stätten in Zentralpolen.
Das Seminar richtet sich an Forscher auf Graduierten- und Doktorandenebene, sowohl Historiker:innen als auch Wissenschaftler:innen aus benachbarten Fachbereichen wie Soziologie, Anthropologie oder Kulturwissenschaften. Seminarsprache ist Englisch. Die Organisatoren übernehmen die Unterkunfts- und Reisekosten der Teilnehmenden (bis zu einem Höchstbetrag von 300 Euro für Teilnehmer aus Europa und 800 Euro für Teilnehmer aus Übersee).
International Summer School
„Innovative Perspectives on Holocaust Research: Sources, Methods, and Digital Tools"
5-10 July 2026, Warsaw