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Vortrag

Maren Röger und Barbara Klich Kluczewska: Abusive Homes. Histories of Domestic Violence — An Intersectional Perspective

Datum und Ort

Di. 12.05.2026 | 18:00

Warschau

Häusliche Gewalt im 20. Jahrhundert in europäischen Ländern ist ein komplexes und vieldeutiges Phänomen. Die Grenzen zwischen verschiedenen Verhaltensweisen, von denen, die akzeptiert waren und allgemein praktiziert wurden, über schamhaft verborgene häusliche Gewalt, bis hin zu allgemein verurteilten Handlungen, entwickelten sich weiter. Doch Tempo und Richtung der Veränderung unterschieden sich. Die gesellschaftliche Bewertung von häuslicher Gewalt hing einerseits von der staatlichen Politik und andererseits von den historischen Akteuren ab, sowohl den Opfern als auch den Tätern – ihrer Klassenherkunft, ihrem Geschlecht, ihrem Alter und ihrem sozialen Umfeld. Was außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung blieb – im Bereich des Tabus –, war beispielsweise Gewalt unter den sozialen Eliten, da Gewalt, die als Pathologie wahrgenommen wurde, mit Gruppen in Verbindung gebracht wurde, die einer Rehabilitation bedurften.

Maren Röger und Barbara Klich-Kluczewska sprechen über die verschiedenen Gesichter häuslicher Gewalt, lokale Besonderheiten, die Rolle des Staates und die Bedeutung von Bottom-up-Initiativen.

Wir laden herzlich zum öffentlichen Dienstagsvortrag in Warschau ein. Am 12. Mai diskutieren Maren Röger und Barbara Klich Kluczewska über historische Forschung zu häuslicher Gewalt.

Veranstaltungsort: Warschauer Universität (Uniwersitet Warszawski, Sala A, Wydział Historii)

Partner: Wydział Historii Uniwersytetu Warszawskiego

Moderatorin: Prof. Dobrochna Kałwa

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